2. February, 2008

Unser Mann in Hangzhou – Teil I

Reisen bildet. Wohnen und Arbeiten in fremden Ländern hingegen prägt. Eine Prägung bekommt man in China in dem Moment, wenn es staatlich wird. Will man einen Führerschein oder Dokumente, dann wird nicht lang gefackelt und der Name wird phonetisch übersetzt und in bekannten ähnlich lautenden Schriftzeichen festgeschrieben.
Hat man einen Namen, der so klingt wie das beliebte Zeichen Fu, dann bekommt man dies ratz fatz in seine Papiere geschrieben.chinesisches Zeichen Fu (Glück)

Es kann also passieren, dass der alte neue chinesische Name „luck and happiness“ bedeutet, oder ganz platt gesagt „lucky meeting forever“. Wahnwitziger Weise müssen zwei Brüder nicht zwingend denselben neuen chinesischen Familiennamen haben, warum das so ist, kann keiner sagen. Vielleicht hat der Eine mehr genuschelt als der Andere. Dafür heißt der eine jetzt „glücklicher Mann“ und der andere „weiser Mann“ – man kann ja nie wissen, wozu so eine „glückliche weise Männerwirtschaft“ noch dienen kann.

Warum ich das schreibe? Na ja, weil unser Mann in Hangzhou tolle Geschichten über China weiß, da er das tägliche Chaos miterlebt. Warum sollte die Quelle ungenutz bleiben. - Im zweiten Teil wird es dann eine Geschichte zum derzeitigen Schneechaos in der Region geben.

PS: Einen schönen Gruß an seine Sekretärin, in deren Gunst ich gestiegen bin, weil ich mich als Genosse enttarnte. Toll wo zu so ein Parteibuch gut ist.

Möchtest Du antworten?