5. February, 2008
„Zug der Erinnerung“ – Ein Zug gegen das Vergessen der deportierten Kinder von Auschwitz
Der Zug gegen das Vergessen ist bereits seit dem letzten Jahr auf seinem Weg durch Deutschland nach Auschwitz, wo er am 8. Mai, am Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus, ankommen wird.
Erinnert wird mit verschiedenen Projekten, die man selbst mitentwickeln kann und einer Ausstellung an über 12.000 jüdischen Kindern, Sinti und Roma, die deportiert wurden und an die Verschleppung Jugendlicher aus zahlreichen anderen Opfergruppen.
Die Ausstellung im Zug, die das Deportationsschicksal in mehreren Waggons darstellt, will insbesondere Jugendliche zur Spurensuche nach örtlichen Lebenszeugnissen der deportierten Kinder anregen.
Es sollen regional Biografien, Bilder, Archivmaterealien und mündliche Berichte zusammengetragen werden, die von Station zu Station die Erinnerung auffüllen und schlussendlich in Auschwitz übergeben werden können.
Der Zug ist ein Projekt, welches von viel verschiedenen Initiativen getragen wird und noch stetig in Bewegung bleibt. So können immer noch Anträge von kleinen Gruppen, Schulklassen oder auch Einzelpersonen gestellt werden, die im Rahmen des vom Bundesjugendministerium geförderten Programms und des Lokalen Aktionsplans für Tempelhof-Schöneberg gefördert werden.
Ich persönlich finde diese Projektarbeit sehr wichtig und wer hier in Berlin Friedenau mitmachen will, der kann sich hierher wenden oder bei der lokalen Gruppe von solid oder Der Linken nachfragen:
Für die Berliner Region Schöneberg und Friedenau:
Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V., Holsteinische Straße 30, 12161 Berlin.
Telefon: 8599 5131 Fax: 8599 5175.
E-Mail: kinder-und-jugendarbeit@nachbarschaftsheim-schoeneberg.de
Ansprechpartner: Waldemar Palmowski.



