27. April, 2008
Die letzte Schlacht gewinnen wir! - 1968 Kongress in Berlin
Oder vielleicht doch mit einem Fragezeichen?
Sich mit der jüngsten Geschichte beschäftigen hat Vor- und Nachteile, wie ich finde. Das sich scheinbar festklammern an der all zu gern propagierten Wende im Denke durch die 68er ist fraglich und dürfte in jeder Zeit einer subjektiven und dem Zweck angepassten Umdeutung unterliegen.
Als Angelpunkt für eine strittige Auseinandersetzung mit Mythen, Denkmustern, Rollenzuweisungen und politischen Plattetüden ist es eine Möglichkeit zum Diskurs im heutigen Kontext (die Schnittmengen dürften trotz unterschiedlicher subjektiver Ausgangspunkte vorhanden sein).
Fraglich nur welcher Ansatz verfolgt wird und wie dieser/diese in die herrschenden Diskurse zu Politik, Wissenschaft, Sozialem, Geschlecht etc. Eingang und (Be)deutung finden? Das frage ich mich leider sehr oft auf den Veranstaltungen der Partei - von Durchdringung spürt mensch nicht viel bei den alten Männern.
Ich bin gespannt welche Tragweite der 1968 Kongress des sozialistischen Studierendenverband DIE LINKE.SDS hat, auch wenn ich nicht teilnehmen kann.
Das Programm verspricht viel!




2 Kommentare to “Die letzte Schlacht gewinnen wir! - 1968 Kongress in Berlin”
Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch ein Revolutionär ist, hat keinen Verstand.
Theodor Fontane
pinselplins am 28. April, 2008 um 00:08
NEEEEEE - Revolution geht immer!
murmel am 28. April, 2008 um 18:24