3. June, 2008
Ein Traum aus Chemiefaser
Spricht mensch grad vom Schick und Chi Chi der großen weiten Modewelt, so besinnen sich einige Wenige auf den schlichten Charme der Arbeitsbekleidung.
Form und Funktion in harmonischer und augenschmeichelnder Vollendung.
Friedenau überrascht mich immer wieder auf ein Neues.
Wollte ich mich doch nur zwischen den Joggern, Hundeliebhaberinnen, Kindergruppen und Weintrinkern durch die Handjerystraße schmuggeln, so musste ich doch innehalten - da war SIE.
Eine wunderschöne leicht durchschimmernde Perlon oder Nylonschürze, die nur leicht das Bein der Trägerin verhüllte. Im Gegenlicht des Sommerabends ein Traum *gg*.
Nein, mein Herz schlägt nicht für Damen um die 70 in Stützstrümpfen und mit Lockenwicklern im schütteren Haar. Aber ich mag diese wilden bunten Muster von den Schürzen. Es erinnert mich wohl an meine Uroma und die war eine ziemlich lustige Person.
Wann sieht mensch schon im normalen Stadtbild den Schick der Arbeitsschürze? – Nicht bei uns im Kiez. Ich denke der trend wird sich wohl nicht durchsetzen - oder?
Für Interessierte hier ein Link zu manchen Schmuckstücken.




3 Kommentare to “Ein Traum aus Chemiefaser”
Wie geil - ich erinnere mich, dass meine Großmutter ebensolche Exemplare trug, bis Sie nicht mehr den Küchendienst in der Lage war zu verrichten. Es hatte immer etwas heimisches.
Der VolksDackel am 3. June, 2008 um 18:29
Und sowas bei uns, ich bin erschüttert. Hoffentlich bleibt uns das in Barcelona erspart….
roennebergzwerg am 3. June, 2008 um 19:24
Dieser heimliche Trend im Kiez hat Wellen geschlagen-bis nach Paris.Dort hat es einen renomierten Modezaren doch glattweg vom Thron gehauen-nun ist er tot-hatte er eine Insiderentwicklung nicht vorausgesehen?
papa
papa am 3. June, 2008 um 22:30