6. June, 2008
Quad era demonstrandum
Die Evolution hat einen sehr schwarzen Humor, so hat sie uns Eichhörnchengene eingekreuzt – dieser Tatsache bin ich mir nun ganz bewusst. Ich kann sie quasi sogar beweisen, was den wissenschaftlichen Aspekt meines Beitrags enorm aufwertet.
Sagt mensch den possierlichen Nagern nach dumm, wie Grütze zu sein – immerhin verstecken sie allerhand Leckerein kreuz und quer und kommen dann nicht mehr drauf, wo das Fresschen abgelegt war. So ist der Mensch in Persona, dass Mördermurmel, kein Deut besser.
Wohl fehlt das glänzt rote Fell und der buschige Schwanz, aber ich schrieb ja auch gekreuzt und nicht geklont.
Folgt mensch einer plumpen Kausalkette, dann geht das so:
Das Nagetier von Welt findet eine Nuss, versteckt diese und denkt sich „Hörnchen, was hab ich für nen Glück, da kann ich mir die Backen vollstopfen wenn ich mal wieder Heißhunger habe.“ – Gesagt, getan, vergessen wo die verdammte Nuss hin ist.
Monate, Jahre später schlendert das Baumhörnchen durch die Flora und Fauna und da kommt die Eingebung und es findet zufällig die Nuss wieder. Es freut sich dumm und dusselig (soweit ein Fellball das eben kann) und redet sich ein „Hab ich mir doch gut gemerkt.“.
Resultat: Glücksgefühle und Sättigungsgefühl treten ein.
Das Murmel von Welt, hat Kleingeld und steckt dieses in Taschen – Hosen-, Jacken, Rucksacktaschen und denkt sich „Murmel, was hab ich Glück und mal einen Euro in der Tasche, da kann ich in schlechten Zeiten eine Molle von kaufen.“ – Gesagt, getan und weggesteckt und ach ja, vergessen.
Monate, Jahre, Jahrzehnte später schmeißt sich das Murmel einen Kunstpelz über und siehe da, da ist der Euro wieder. Es freut sich dumm und dusselig und redet sich ein „Hab ich mir doch gut gemerkt, wo ich meine Reichtümer hinstecke.“
Resultat: Glücksgefühl und den Zwang, die Geschichte der Welt zu erzählen.
“Was zu beweisen war!”
Mehr zu der lustigen Welt der Eichhörnchen findet ihr hier und hier!



