5. July, 2008

Hiroshi Sugimoto

U Bahnfoto Es geht um die Erinnerung, darum sichtbar zu machen woher die Menschheit kommt, so sagt es Sugimoto selbst. Eine Art individuelle kollektive Erinnerung, wenn es so etwas gibt.
Eingehüllt in unendliche Nuance von Grau und bis in die letzte Pore gezeichnet präsentieren sich seine Kunstwerke. Es geht dabei nicht um ein Abbild, es geht um Ruhe, Stille, Schönheit um eine bestimmte Atmosphäre.
Vielleicht fängt er diese Empfindung, des zeit- und uferlosen beim Akt des Fotografierens ein. Hiroshi Sugimoto belichtet seine Fotografien über Stunden und nutz eine alte Großbildkamera, die die Zeit zu fangen scheint.

Beim Vorbeilaufen an einem Schaukasten der U Bahn hielt mich eines seiner Kunstprodukte gefangen. Es wird mich demnächst in die Neue Nationalgalerie locken und mich in grauen Bildwelten baden lassen.
Das Wetter steht mir heute Pate für diesen Besuch - rein gefühlsmässig.

1 Kommentar to “Hiroshi Sugimoto”

  • Dagger mag da auch hin. Vielleicht. Eine Postkarte dazu habe ich schon.

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