15. October, 2008

Twitter und die Lyrik

Wir bei Absolut Friedenau sind seit langem bekennende TwitterDekonstruktionisten. Immer auf der Suche nach Mitteln und Wegen das Medium abseits der getretenen Pfade zu benutzen. Häufig braucht man dafür eine gehörige Portion Optimismus, denn um wahre Perlen zu finden muss man sich durch reichlich Schund und Schunder wühlen.

Aber dann, wenn man genügend Geduld aufbringt erlebt man Nächte wie die gestrige. Dann darf man dabei sein, wenn etwas Niedagewesenes das fahle Licht des Vollmondes erblickt.

DAS TWITTER SONETT

Ein wenig muss man sich beim Lesen von gewohnten  Twitterlesestrukturen verabschieden. Nicht der einzelne Tweet allein, sondern die Struktur der gesamten Seite betrachten.

Es ist großartig wie die Lyrische Blogfront diese 140 Zeichen modelliert. Sich die gegebenen Strukturen zu eigen macht, damit spielt und das Medium im Medium zu Poesie werden läßt. Bitte unbedingt mehr davon!

4 Kommentare to “Twitter und die Lyrik”

  • Ja, Bunny. So und nicht anders. Das sind die Worte, die mir gestern, in dieser geschichtsträchtigen Nacht, beim Bloggen fehlten. Danke, diesen Link füge ich gerne ein.

  • Vielleicht finden sich ja jetzt auch noch mehr StrukturelleTwitterDekonstruktionisten!!
    Oder du erweiterst den Blogfront Sonettwettbewerb um die Kategorie Twittersonett?!

  • Also dann mache ich auch wieder mit beim Wettbewerb.

  • Ui, Wettbewerb, da war ja noch was…. und Murmel, dein erster Preis vom letzten Mal liegt immer noch signiert aber verstaubt bei mir rum. Naja, ich bring ihn mit, wenn ich zu euch komm.

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