31. March, 2009
Ohne
Leg den Stein wieder auf den Lurch! Wechselhaft von Blut & Wesen, unbeständig im Humor. Wintermüde ist er, steif in den Gliedern. Blinzelt ungläubig in den gleißenden Planeten. Hat nicht drum gebeten. Kam einer, nahm ihn weg den Stein. Pumpt sich hoch das System, Herzbeutel flirrt, Adern schwellen. Weigert sich zu denken, Blut schießt ein. Gedankenflut, Regungen so lang verdeckt. Kein Frühling, kein Sommer, will nicht der Lurch. Unterm Stein, im Dunklen war gut munkeln. Nicht denken, kaum Verbrauch, niedrigschwellig war’s Leben. Kommt einer und stößt ihn mit nem Stock. Kann allein für sich. Brauch keine Schups Stups Druck Stellen Dellen Blaue Flecke. Drauf gezischt & gefaucht. Zurück ins dunkle nasse Nichts. Fällt aus, der Frühling. Ohne Lurch.




2 Kommentare to “Ohne”
…schoen und knapp!
afrikaaner am 31. March, 2009 um 13:29
Ich schließe mich mal an. Gefällt mir sehr, der Lurch.
Claudia am 31. March, 2009 um 21:16