7. May, 2009
Onlinepetition: Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten
Mitmachen und die Petition hier unterzeichnen!
Text der Petition:
Wir fordern, dass der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die “Sperrlisten” weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.
Begründung:
Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Missbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluss auf die körperliche und seelische Unversehrtheit missbrauchter Kinder.
Hintergrundtext: Kinderpornographie & Internet-Sperren
Bundestag-TV: Die Zensursula-Debatte (Die erste Lesung in Bild & Ton)




110 Kommentare to “Onlinepetition: Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten”
Es ist systemspezifisch, brisante Themen herauszukehren,um dann per Gesetz die Einflußnahme auf unsere Freiheiten drastisch einzuschränken.Alle glauben es geschieht zum Vorteil oder Schutz ,einer sich nicht wehren könnenden Minderheit und siehste nicht,sind wir wieder manipulierbarer,kontrollierbarer.Big brother is watching you!!
s.w.moewe am 7. May, 2009 um 22:37
[...] Onlinepetition “Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten” hat soeben die Marke von 50000 Mitzeichnern geknackt. Ein kurzes Interview mit Franziska Heine [...]
Schon jetzt 50000 Unterschriften gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten « hep-cat.de am 8. May, 2009 um 01:15
Dank für den Link; ich habe soeben unterzeichnet.
Kürzlich habe ich mit zwei Polizisten über das Problem gesprochen, die einstimmig sagten, eine solche Indizierung nütze absolut nichts. Die beiden hatten Infomaterial über Schutz von Kindern vor Mißbrauch.
Claudia am 8. May, 2009 um 20:18
Hallo Franziska,
ich musste mich erst einmal beruhigen, nachdem ich (scheinbar Auszüge) eines Interviews bzgl der von Dir eingereichten Petition gesehen habe. Denn dort wurde der Satz eingespielt, dass diese Sperrung überhaupt nix verhindert. Dann war Ende. Ich dachte, mich trifft der Schlag, welch ignorante Haltung.
Nachdem ich aber nun die Petition gelesen habe, revidier ich meine Meinung und halte diese für richtig. Vielleicht gibt es die Mäglichkeit, sich beim nächsten Mal evtl besser zu formulieren. Die Medien manipulieren alles so schnell…..Lieben Gruß, Nadine
Nadine am 8. May, 2009 um 20:27
…ich brauche niemanden fragen, was den eine solche Zensur bewirken könnte. Mein eigener Verstand sagt mir: sie ist nutzlos! Es handelt sich um billige politische Symbolik um dem Einfältigen Taten und Engagement gegen diese Form der Pornografie vorzugaukeln. Menschen werden bestraft und kontrolliert für das was Sie sehen, gewollt und/oder ungewollt - das ist vom Prinzip die schlimmste Form der Zensur. … und Kinder werden weiter “geschändet” - nur sieht es keiner mehr …
Frau Heine, IHR Engagement ist großartig! Ich habe die Petition unterzeichnet.
FreiGedanken am 8. May, 2009 um 20:33
Hier bloggt also die Heldin des deutschen Internets.
Super!!! Schön, dass es noch Kämpfer wie dich gibt. Viel Erfolg vor dem Petitionsausschuss. Ich drücke dir und uns die Daumen.
frank am 8. May, 2009 um 20:33
@all Danke für eure Kommentare. Franziska bloggt hier auch mit. Es ist ein gemeinschaftliches Blog von Emelie, Af_Blog (murmel) & Franziska. Demnächst natürlich mehr. Jetzt erstmal eine kleine Verschaufpause.
murmel am 8. May, 2009 um 21:25
Hallo,
na das nenne ich mal ein Engagement! Von Ihnen habe ich jetzt sogar in den Online Nachrichten gelesen. Ich finde es super, dass jemand es tatsächlich schafft, über das Internet etwas politisch in Gang zu setzen. Das sollten sich mehr Menschen zum Beispiel nennen.
Leider muss man ja sehen, wie unsere Freiheiten dauernd beschnitten werden, oft mit bei Licht betrachtet recht dubiosen Gründen. Oder mit Maßnahmen, deren Wirkung auf dem Zusammenhang kaum Sinn macht. Ich habe natürlich die Petition unterschrieben. Da ich auch schon im Netz aktiv war in ähnlicher Weise (ich kämpfte vor kurzem gegen die Löschung der Worte “gay” und “lesbian” in Computerspielen, da ich dies als Dikriminierung empfand), weiß ich man erhält leicht auch sehr negative Antworten, die von großer Aggression und Gemeinheit sind. Ich hoffe es geht Ihnen da besser. ^^
LG,
Elikal
Elikal am 9. May, 2009 um 01:09
Hi,
auch wenn mir Friedenau etwas fremd ist als Steglitzer:
Bei der Petition habe ich mitgezeichnet. Ich bin dagegen. Das sie das alleine gestartet haben war mir bisher unbekannt und dabei bin ich doch so informiert… Danke nochmals für den Start.
Hier noch ein trackback auf Dich: http://www.dewezet.de/portal/startseite_Portraet-Franziska-Heine-Heldin-der-Internetgemeinde-_arid,109914.html
mfg
René
Rene´ am 9. May, 2009 um 08:02
Hallo, aus Weimar! Lohnt es sich überhaupt zu Diskutieren? Ich habe, in vielen Dingen, den Eindruck erhalten, die “HERRSCHENDEN” interessiert ehe Nicht was der Pöbel für eine Meinung hat. Zu Höflichkeit und Umgangsformen, gehört das man auf eMails, etc. Antwortet, die politisch Verantwortlichen diesen Landes, Fordern es von ihren “Untertanen” doch selbst beherrschen Sie, diese Verhaltensweisen Nicht!
Es gibt viele Dinge in diesem Land, wo die “Stimmen” / der “Aufschrei” des Volkes Fehlt und wo er Lauter werden muss!
Dieses hier ist ein Anfang! Lasst uns für unsere, im GG gewährten Rechte und Freiheit KÄMPFEN oder man soll das GG Abschaffen!
Für die Menschen aus der ehem. DDR, hat diese wieder viele Parallelen mit dem was den Bespitzelung des MfS gleich kommt. Monatelang dürfen Arbeitgeber ihre Beschäftigten Bespitzeln, keiner will und hat etwas Gewusst?! Wozu gibt es Gewerkschaften und AR’e? Setzen wir, alle gemeinsam der KAMPF für unsere Rechte und Freiheit fordert! Rufen wir Lauter! Freiheit!
http://www.Deine-Stimme-gegen-Nazis.de
http://www.Abgeordnetenwatsch.de
Dieter G.,herzliche.Gruesse.aus.Thueringen@arcor.de
Dieter am 9. May, 2009 um 12:13
Es ist eine Frechheit das eine Selbstverständlichkeit eingefordert werden muss. Groß ist dann natürlich der Dank der Internetgemeinde und der Demokratie das Sie in die Wege leiten, was unsere schon lange unnützen Politiker nicht vollbringen können.
Freiheit stirbt durch Sicherheit, wie man an Frau von der Leyens Entscheidung sieht. Vielleicht erkennen die Leute nun wie die Politiker ,entgegen unseren eigentlichen Willens, hinterrücks das Grundgesetz umschreiben.
Wer sich nicht bewegt, der bemerkt auch nicht das er an Ketten gefesselt ist.
Kal El am 9. May, 2009 um 20:47
Für Internet-Sperren müsste “auch die Kommunikation von Millionen völlig unbescholtener Internetbenutzer gefiltert werden”, führte sie jüngst in einem Brief an von der Leyen zur Begründung an. Die Familienministerin dagegen zeigte sich in der FAZ von ihrer Herangehensweise überzeugt: “Das ist unzutreffend. Bei unserem Verfahren werden Anfragen, die sich auf Internetseiten mit kinderpornografischem Inhalt beziehen, lediglich umgeleitet. Eine Auswertung und Filterung der Internetkommunikation findet nicht statt.”
In der Internet-Branche stoßen die Pläne von der Leyens für eine freiwillige Vereinbarung nicht auf allzu große Unterstützung; zuletzt berichtete der “Kölner Stadt-Anzeiger”, dass sich mehrere deutsche Internet-Provider gegen den Plan sperrten, kinderpornografische Seiten im Zuge einer solchen Vereinbarung zu blockieren.
Warum wohl ? Geld regiert die Welt
Hans.A.Plast am 10. May, 2009 um 02:08
Das Fraziska Heine eine Lobbyistin ist und sich vehement
gegen das geplante Gesetz sperrt ist folgerichtig.
Ihr Brötchengeber ist ein großes Telekommunikationsunternehmen, dessen Internetauftritt sie betreut.
Ein Schelm der Böses dabei denkt !
Tim Obecalp am 10. May, 2009 um 02:16
erweiterung, des gleichen fordere ich die demontage aller verkehrsschilder und des fahrverbots unter alkoholeinfluß. mit andren worten das internet ist kein rechtsfreier raum!das recht auf freie meinungsäußerung oder informationsfreiheit ist schon jetzt eingeschränkt sobald die interessen anderer verletzt werden warum sollte das für das internet nicht gelten? wenn es so etwas wie einen gleichheitsgrundsatz gibt kann es nicht sein das ein paket vom zoll an der grenze kontroliert und mit kontrollstempel versehen wird das internet aber nicht?
willkommen in der normalität, das gesetz wirkt auf mich wie ein schritt in diese richtung. was die bkaphobie angeht, ich fürchte mich nicht und gehe von parlamentarischer kontrolle aus.
klaus keller hanau
klaus keller am 10. May, 2009 um 10:15
Herr Obecalp, Sie haben das Problem nicht verstanden. Ich empfehle Ihnen zur Lektüre den entsprechenden und sehr fundierten Artikel aus der c’t. Frau von der Leyen benutzt einen Bereich zur Befriedigung ihrer Profilneurose, bei dem jeder Kritiker sich sofort in die Schmuddelecke gestellt sieht (wie, du bist gegen das Verbot von Kinderpornos?). Und da z.B. die entsprechenden Sperrlisten unter Verschluß gehalten werden sollen - da sie ja Links zu verbotenem Material enthalten - kann niemand prüfen, ob der Vorwurf zu Recht besteht, der Inhalt unbemerkt vom Besitzer auf der Seite abgelegt wurde, oder die Seite eventuell schon wieder “gesäubert” wurde. Nicht alle Informationen im “Netz” sind wirklich essentiell, aber ich möchte doch gerne selbst entscheiden, was für mich relevant ist.
Bernhard Daniel am 10. May, 2009 um 13:20
@Herr Keller
Wer erzählt eigentlich immer diesen Quatsch, das Internet wäre ein rechtsfreier Raum. Wenn ein Anbieter auf seinem Server illegale Inhalte anbietet, dann kann dieser Server vom Netz genommen werden…man muss und sollte da nicht nur ein Tuch vor hängen.
Länder in denen Kinderpornographie legal ist und die überhaupt die nötige Internet Infrastruktur haben um privates Serverhosting zu ermöglichen, existieren meiner Meinung nach nicht. Oder können sie mir eins nennen. Ergo ist der geforderte Filter überflüssig.
Karsten am 10. May, 2009 um 17:27
Wie wäre es damit:
Wie einfach es sein kann, Kinderpornos aus dem Netz zu tilgen, bewies Anfang März die Kinderschutzorganisation CareChild. Sie suchte sich aus einer im Internet aufgetauchten dänischen Sperrliste zwanzig Webadressen aus den USA, den Niederlanden, Südkorea, Portugal und England heraus, ermittelte die Provider und schrieb sie per E-Mail mit der Bitte an, die fraglichen Inhalte zu entfernen. Die Provider reagierten zügig. Bereits nach einem Tag waren sechzehn Webseiten abgeschaltet.
Dieses Ergebnis sei “beschämend” für die deutsche Politik, sagt CareChild. Dass Webseiten mit illegalen Inhalten “so leicht und mit derart geringem Aufwand aus dem Netz zu fegen sind, sollte nachdenklich stimmen.” Denn schon eine “Handvoll Polizeibeamter” reiche aus, “um die dänische Sperrliste mit ihren 3500 Einträgen innerhalb nur eines Monats um die Hälfte schrumpfen zu lassen”, rechnet die Kinderschutzorganisation vor.
Die Misshandlung von Kindern vollzieht sich vorrangig im familiären Umfeld”, sagt Lutz Donnerhacke. “Statt die Täter durch Wegschauen zu schützen, müssen Taten verhindert werden.” Doch den Familien, den Präventionsprogrammen und den Strafverfolgungsbehörden fehle das dafür nötige Geld. Das aber werde nun für eine “nutzlose Symbolpolitik zum Fernster hinaus geworfen”,
Roland am 10. May, 2009 um 19:55
@Bernhard Daniel, wer anderer Meinung ist oder hinterfragt
wird gerne von Leuten wie Ihnen als “unwissend” oder
mit “Profilneurosen” dargestellt. Zeugt von absoluter
Intoleranz anders denkender.Es gab schon andere Gesetztes-
entwürfe wie Rentenkürzungen , Hartz IV u.a. da gab es keine Petitionen da dieser Bevölkerungsteil keine Lobby hat
sowie sowie die “Internetkunden” von Frau Heine ,
die es sicherlich nicht nur aus Selbstlosigkeit macht.
In der Internet-Branche stoßen die Pläne von der Leyens für eine freiwillige Vereinbarung ja eh nicht auf allzu große Unterstützung. Millionen Kunden werden es danken.
Das wird dann unter dem Deckmantel gegen die
“Einschränkung der Grundfreiheit” verkauft und der
“Dummmichel” springt darauf an.
Geld regiert die Welt !
Hans A. Plast am 10. May, 2009 um 21:03
Go, Franziska, go. Meine Zeichnung und Unterstützung hast Du.
Der VolksDackel am 10. May, 2009 um 21:29
Also ich bin ein Zitat aus der Tagesschau sogenennter Hardliner.
Nun ich möchte mich outen, weil Hardliner zu sein ist schon ganz schön hart anders zu sein als der normale rechtschaffende Bundesbürger.
Nur weil ich in der lage bin dieses Gesetz mit leichtigkeit zu umgehen, werde ich zum geechteten aussenseiter dieser Gesellschaft. Und muss somit mit Verfolgung rechnen.
Wenn das Gesetz verabschiedet wird, werden ganz viele meinem Beispiel volgen und selbst zu Hardlinern werden.
Somit wird darauf wieder ein neues Gesetz beschlossen was das aushebeln der Sperre verbietet und mit Ahndung bedroht wird.
Das hat zur volge das wir Chinesische verhältnisse bekommen und mich zum auswandern aus diesem Staat zwingt.
Christian am 10. May, 2009 um 22:37
Wenn die Täter im Internet genauso verfolgt würden wie die illegalen Downloader von Musik, wäre allen geholfen. Leider haben die Kinder nicht so eine große Lobby wie die Musikindustrie.
Mr. Spok am 10. May, 2009 um 22:47
Finde ich hier nur militante Gegner?
Ich kann die Formulierungen hier und überall nicht nachvollziehen.Es wird mit Angst geschürt wo es keine gibt.Das Internet soll ohne Regeln bleiben für alle,wo wir doch wissen wie Menschen ticken.Wenn ihr alle kritisiert,warum arbeitet ihr dann nicht für die Abschaffung solcher Seiten.Dann ist eure Freiheit wieder hergestellt.Davon habe ich bis heute nichts gehört.Die vielen Klicks auf diesen Seiten sind nicht erfunden.
Tim Obecalp am 10. May, 2009 um 23:38
@ tim obecalp
zitat: Wenn ihr alle kritisiert,warum arbeitet ihr dann nicht für die Abschaffung solcher Seiten.Dann ist eure Freiheit wieder hergestellt.
du kapierst GARNICHTS diese seiten werden mit diesem gesetz nicht abgeschaft!
und aus diesem grund stimmen wir gegen dieses Gesetz,
denn wie du sagst nur eine Abschaffung , Löschung ,Zerstörung der Server bewirkt was.
Solche dummschwätzer hab ich zum fressen gern, überlege was du laberst, denn es könnte jemand hören!!!
Christian am 11. May, 2009 um 00:21
@Christian
Sie sollten sich die Wahl ihrer Wörter überlegen,
es doch lange kein Grund pampig zu werden.
Intolerant und militant scheint ja bei Ihnen ja zu
stimmen. Plädieren Sie nur weiterhin für die Internet-Lobby.Natürlich wird dadurch das Problem nicht beseitigt ,
habe ich ja nie behauptet. Es regt aber zumindest zur
Diskussion an ,das Problem zu lösen. Aber vielleicht wollen das ja einige garnicht , aus bestimmten Gründen…
Tim Obecalp am 11. May, 2009 um 00:38
@tim obecalp
hier ist ein denkanstoss für dich
http://cwoehrl.de/files/netzzensur.pdf
Christian am 11. May, 2009 um 00:42
gut formuliert herr odecalp sicher interessieren wir uns für eine Lösung des problehms.
Hehe militant ist wohl ihr Lieblingswort^^
Ich sag ihnen was die Politiker wissen, dass dieses Gesetz in keinster weise eine Wirkung zur bekämpfung kipos hat.
Denn sie haben ganz andere Ziele die mit dieser Gesetzesgrundlage geschaffen wird.
Nämlich die kontrolierung Rechtlich geschützter Daten, Potitisch kritische Blogs, Foren, Sites usw. da sind der Phantasie keine Grenzen geboten was man mit solch einer Grundlage anstellen kann.
Christian am 11. May, 2009 um 00:49
Was ich bei genauerem Hinschauen der Unterschriften bemerkt habe finde ich etwas merkwürdig: Es sind überwiegend männliche Namen vertreten. Nutzen so wenig Frauen das Internet? Oder woran mag das liegen?
Hmmm…….obwohl doch die Initiatorin eine Frau ist ?
Da wird man schon nachdenklich….
Mrs. Spok am 11. May, 2009 um 00:54
Moin, ich hab auch schon vor ein paar Tagen unterzeichnet. Finde das Thema auch sehr wichtig. Und wenn man schon mal so eine “medienwirksame” Chance hat, sollte man diese auch nutzen.
Was mich allerdings sehr erstaunt hat ist folgendes: ich saß heute bei meinen Eltern und wir grillten. Daraufhin hab ich von dieser Petition erzählt und die waren völlig geschockt, wie man denn so etwas überhaupt unterzeichnen kabnn. Inhaltlich (also so, wie es die Politiker nämlich erzählten) fand sie das völlig in Ordnung.
Selbst auf die Feststellung hin, dass unsere Familie in 10 Jahren Internet (und das sehr aktiv) keiner aus unserer Familie jemals “aus versehen” auf Kinderpornografie gestoßen ist machte sie nicht nachdenklich.
Ich führte die Hintergründe dann noch ein wenig ausführlicher aus, aber das fruchtete nicht so ganz. Die Argumente über das sinnlose Vorhaben der Regierung und dessen Ablehnung meinerseits und der gleichzeitigen Forderung nach einem wirksameren Schutz (zB Serverabschaltung bei sachdienlichen Hinweisen) fanden leider kein Gehör.
Über die nicht einsehbaren Listen des BKAs und die Unterstützung von Betroffenenorganistaionen sowie die Verflechtungen von unserer Frau vom Minister brachten auch nix.
Die denken tatsächlich, das ist super, was die Regierung da vor hat.
Da liegt noch ein weiter Schritt vor uns.
Danke, dass du die Petition eingereicht hast und schön, dass du bei den Medien um eine sachliche Auseinandersetzung mit der Thematik bemüht bist.
Grüße,
Sebulon
Sebulon am 11. May, 2009 um 03:22
@ tim obecalp
Doch genau das sind sie die Klicks…erfunden…genauso wie kommerzielle Kipo im WWW (also als Seite per Browser) praktisch nicht existent ist.
norolum am 11. May, 2009 um 16:05
Ich habe und werde diese Petition auch nicht unterschreiben , was solls , wer spionieren will spioniert
siehe Datenausspähungsskandal Telekom , Deutsche Bahn und
andere.Ich hab auch nichts zu verbergen und wenn man eh unbeabsichtigt nicht auf Kipo Seiten kommt wie @sebulon
schrieb , kanns eh egal sein. Halte das ganze Geschreie
darum eh für ein Sturm im (Männer) Wasserglas.
Mrs. Spok am 11. May, 2009 um 20:08
@ Mrs. Spock
Naja, mit dem “unbeabsichtigt” wollte ich eher das Argument der Regierung entkräften, die Sperre sei ja auch ein Schutz , damit man nicht aus Versehen auf solche Seiten kommt.
Und ich kann dir nur obengenanntes PDF von Christian Woehrl ans Herz legen ( http://cwoehrl.de/files/netzzensur.pdf ). Das sollte die Entscheidung, die Petition evtl doch och zu unterschreiben, erleichtern.
Hatte gestern auch noch bei netzpolitik.org (glaube ich zumindestens, habs gerade auf die Schnelle nicht gefunden) nen ziemlich umfassenden Artikel zum Thema gelesen, in dem es darum ging, die Argumentationskette der Politik zu verstehen, indem man deren Herkunft mal genauer betrachtet, um diese dann für sich selbst einmal genauer zu überprüfen.
Mir ist die Bundesregierung schon nicht erst seit diesem Vorstoß suspekt, aber so langsam aollte man sich glaube ich ein wenig Sorgen machen, wann denn der gewisse Punkt erreicht ist, bei dem sich eine Gegenwehr nur noch sehr schwer bewerkstelligen lässt.
Gruß,
Sebulon
Sebulon am 11. May, 2009 um 21:16
Für denjenigen der das Internet als das oberste Gebot ansieht ist das sichderlich wichtig. Für meine Person halte
ich es lieber mit den “klassischen” Medien. Ein Internet kann nie eine Bibliothek ersetzen.
Das Internet ist zwar großartig, aber nur ein
jämmerlicher Ersatz für eine leistungsfähige
Bibliothek. Es ist verrückte Götzenanbetung und ich
habe nicht das Problem der Zensur und sonstigem Datenklau oder Überwachung.
So einfach ist das !
Mrs. Spok am 12. May, 2009 um 00:31
Ich werde diese Petition auch nicht unterschreiben.
Ich bin selbst von dem Thema betroffen und es wird mir kotzübel, wenn ich daran denke, daß sich irgendwelche Drecksäcke ungehindert an den Bilder aufgeilen.
Auch wenn es ein politischer Schachzug, ein Wahlgeschenk oder sonst etwas sein sollte, dann ist doch gut, wenn nur einige wenige gehindert werden oder der Zugriff erschwert wird auf solche Seiten. Das ist immerhin ein Anfang und heißt ja nicht, daß man die Sperr-Methode weiter austüfftelt.
Als Betroffene macht es mich traurig und fassungslos, daß das Geschrei nach Zensur lauter und vordergründiger ist als der Schutz der Kinder bzw. das Verhindern der Ausbreitung von Kinderprostitution.
Würden ALLE, die hier über Zensur debattieren, nur halb soviel Energie darauf verwenden, etwas zum Schutz der Kinder zu tun, dann wäre diese Diskussion sicher nicht nötig
LG
Lilly
Lilly am 12. May, 2009 um 10:36
Gut, diese Heuchelei aufzudecken!
Es geht überhaupt nicht um Kinder - es geht um Stasi-Neuauflagen.
Das von der Lallen das selbst nicht merkt, wundert mich nicht. Sie hat ja keine Ahnung vom Thema Internet.
Inge am 12. May, 2009 um 11:11
Es darf kein Grundrecht auf Verbreitung kinder“pornographischer“ Seiten geben. Was für Druckwerke und Zeitungen gilt, muss auch im Internet gelten – denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum!
Die Petitionsunterzeichner repräsentieren nicht die aufrechte Internet-Community.
Deutsche Kinderhilfe am 12. May, 2009 um 20:11
@ alle die, die Petition nicht unterschreiben!
Ihr seid es die in 10 Jahren am lautesten schreien wie konnte es nur so weit kommen. ?!
Denn ihr seid der tragweite dieser Gesetzesgrundlage nich in ansatzweise bewusst. In 10 Jahren beherscht das Internet uns soweit, das ein Mensch ohne Netzanschluss in der Gesellschaft als assozial abgestempelt wird.
So wie heutzutage jemand ohne fliessend Strohm u. Wasser als nicht gesellschaftsfähig erklährt wird. (öff öff)
Christian am 12. May, 2009 um 22:14
„Lesen“, sagte der große englische Essayist
Matthew Arnold, „ist Kultur“. Wenn man
bedenkt, in welchem Zustand sich die Lesefähigkeit
unserer Schulkinder befindet, fällt
es nicht schwer festzustellen, dass unser Land
und unsere Kultur in Schwierigkeiten stekken.
Schlimmer noch: Das Fieber, alle Schulen
ans Internet anschließen zu müssen, beschleunigt
noch unsere Talfahrt.
Nicht alles gibt es im Internet
Bei über einer Milliarde Internetseiten würde
man das ja nicht unbedingt vermuten.
Trotzdem: nur sehr wenig wesentliches Material
gibt es im Internet kostenfrei. Z. B. gibt
es nur ungefähr 8% aller Zeitschriften und
sogar noch weniger Bücher im Internet. Beides
ist teuer! Wenn Sie das „Journal of
Biochemistry“, „Physics Today“ oder das
„Journal of American History“ wollen, müssen
Sie die Kassen klingeln lassen, und zwar
zur Melodie von hunderttausenden von
Dollar.
Im Gegensatz
zu Bibliotheken, wo Druckerzeugnisse,
welche ihre Existenz ausschließlich der
reinen Eitelkeit ihrer Erzeuger zu verdanken
haben, nur selten, wenn überhaupt gesammelt
werden, ist an vielen Stellen des Internets
gerade Eitelkeit die Antriebskraft. Jeder Trottel
kann Seiten ins Internet stellen und meiner
Ansicht nach machen das auch alle.
PS:@Christian mehr Bücher lesen , dann klappt das auch mit
der Rechtschreibung ! Mit diesen vielen Fehlern wirkt das
schon asozial.
Mrs. Spok am 12. May, 2009 um 23:07
´@ spok was isrt in 20 oder in 50 jahren ?
wieviel % sind dann digitalisiert?
ein buch mit zeichen ist nichts weiter als der erste entwurf einer intermedialen komunikationsweise.
das internet so wie wir es kennen wird in 100 jahren technisch eines heutzutage herkömlichen buches sein.
philosophieren geht vor rechtschreibung.
Christian am 12. May, 2009 um 23:47
Zitat von spok:
Jeder Trottel
kann Seiten ins Internet stellen und meiner
Ansicht nach machen das auch alle.
Damit hast du dein eigennes Grab geschaufelt.
Kennst du nicht das Sprichwort wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein?
Weisst du ich könnte in den nächsten 3 Jahren die Deutsche Rechtschreibung studieren, macht mich das danach zu einem klugen Mensch?
Christian am 13. May, 2009 um 00:24
Der letzte Kommentar wurde gelöscht, da er massive Beleidigungen und Schmähkritik enthielt.
murmel am 13. May, 2009 um 09:54
Du feige Ziege,
nicht nur doof bist Du sondern auch noch feige - auch eine urdeutsche Eigenheit. Warum willst Du meinen Kommentar nicht veröffenlichen ? Hast Du Angst das da was Wahres dran ist ? Wo ist denn jetzt meine/unsere Meinungsfreiheit ? Ist das nicht die Zensur die Du hier so grossmäulig nicht willst von unserer Regierung ?
Wie gehirnamputiert und falsch bist Du eigentlich ?
“Schlampe” ist noch ein Kosewort für Dich !!!
Greetz
Yann Fischer
Yann am 13. May, 2009 um 11:34
Leute die Wasser predigen und Wein trinken, sind ein
Übel das man bekämpfen muss. Du bist genau so eine Person, predigst Meinugsfreiheit und machst nicht anderes
als Meinungsfreiheit zu zensieren in Deinem Blog für Minderbemittelte.
Yann am 13. May, 2009 um 11:43
Yann…geht es auch ohne Beschimpfungen? Das liest sich ziemlich armselig.
Sprachlos am 13. May, 2009 um 12:25
@Yann wenn der Ursprungskommentar genauso gespickt mit Beleidigungen war, ist die Entfernung durchaus gerechtfertigt und du kassierst hoffentlich eine Anzeige.
Würdest du sinnvoll diskutieren, würde bestimmt auch niemand deine Posts löschen.
Gregory D. Shaw am 13. May, 2009 um 12:34
hallo franziska,
momentan hast Du über 77000 Mitzeichner, die auf Deiner Seite sind.
Lass dich von dem Rüpel, der hier wahrscheinlich nur übt, was er seiner Braut in der Hochzeitsnacht ins Ohr flüstern will, nicht irritieren.
Alles Gute für weitere Aufgaben!
steff am 13. May, 2009 um 13:01
Derzeit befindet sich das Gesetz der Bundesregierung zur „Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen“ im Gesetzgebungsverfahren. Unter dem Titel „Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten“ vom 22.04.2009 wird in einer Onlinepetition gegen dieses Gesetz Stimmung gemacht. Mehr als 70.000 User haben sich bislang daran beteiligt. Ziel ist es, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dazu zu bringen, das Gesetz nicht zu verabschieden.
Alle Beteiligten sind sich einig, dass Kinder“pornographie“ eines der grausamsten Verbrechen der Gegenwart ist. Es handelt sich dabei um Filme, die schlimmste Formen sexueller Gewalt auch an Kleinkindern und Säuglingen zeigen. Einer der Hauptverbreitungswege von kinder“pornographischen“ Bildern und Filmen ist das Internet. Aus diesem Grund ist die Sperrung kinder“pornographischer“ Seiten in vielen Staaten der EU seit Jahren Standard. Es hat sich in diesen Staaten als brauchbares Mittel im Kampf gegen den Konsum von Kinder“pornographie“ bewährt. Darüber hinaus ist die Sperrung kinder“pornographischer“ Seiten im Internet ein wichtiges Signal an die Gesellschaft zur Ächtung dieses grausamen Verbrechens.
Unterstützen Sie die Kampagne „Stop! Meine Stimme gegen Kinder“pornographie“ im Internet“, indem Sie auf der als Anlage beigefügten Liste Unterschriften für die Sperrung kinder“pornographischer“ Seiten im Netz sammeln.
http://www.kinderhilfe.de
Kinderhilfe am 13. May, 2009 um 13:49
Zitat:
momentan hast Du über 77000 Mitzeichner, die auf Deiner Seite sind.
Sind ja fast 0,1 % der deutschen Bevölkerung.
Spricht man da political correctness von nicht relevanter
Minderheit ?
Tim Obecalp am 13. May, 2009 um 14:05
@Tim
Die FDP hat rund 66.000 Mitglieder.
Nur zum Vergleich…
sparta am 13. May, 2009 um 14:12
@Tim
Bei der Hessenwahl waren 3000 Stimmen ausschlaggebend, wer denn MinisterpräsidentIn wird.
Du darfst aber pc 77000 ruhig weiter “nicht relevant” nennen.
steff am 13. May, 2009 um 14:38
Zitat:
“Bei der Hessenwahl waren 3000 Stimmen ausschlaggebend”
Also in der prozentualen Verhälnisrechnung gegenüber den Einwohnern Hessens = 0,5 % !
Herrlich dieser Äpfel und Birnen vergleicherei der Mathe-Genies.
Tim Obecalp am 13. May, 2009 um 17:53
Zitat:
“Herrlich dieser Äpfel und Birnen vergleicherei der Mathe-Genies.”
Man würde ja die Zahlen (77000 / 3000) nicht unbedingt mit dem Faktor “Einwohner” sondern eher mit “Anzahl der Wahlberechtigten” in Beziehung setzen.
Ich, ganz politisch unkorrekt, würde noch weiter gehen und “Anzahl der abgegebenen Stimmen” nehmen.
Den Rest überlasse ich den Mathe-Genies
steff am 13. May, 2009 um 18:41
Man muss doch mal eins klar sagen: das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Also an all die Nichtunterzeichner, die meinen, wir, die Unterzeichner, würden dieses ja verteidigen wollen oder uns ja wünschen, die haben glaube ich die Petition ncht ganz verstanden.
Soweit mir bekannt ist unterliegen die jeweiligen Server, die dann Internet das Internet “verschönern” dem jweiligen Hoheitsrechts des Standortes.
Und es kann doch nicht sein, dass Seiten gesperrt werden, wenn man deren Adresse kennt (wie sollte man die sonst sperren). Wenn diese Adressen ja bekannt sind, und sich dort dann KiPo befindet, warum zum Henker schalten die die nicht ab?
Darum geht es doch. Bestehendes Recht wird nicht angewandt. Was ist denn bitteschön noch beschämender für die Politik?
Achja, und dann war da ja noch diese Sache mit der Liste, in die nur ds BKA Einblick hat…
Andro am 13. May, 2009 um 19:16
@Yann
ein Auszug aus unserem Grundgesetz, welcher sich zum Thema Meinungsfreiheit äußert:
Artikel 5 GG
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
[...]
Ich möchte dabei auf explizit den letzten Punkt auf Absatz 2 hinweisen, der so auch eine Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Umstand der Beleidigung liefert. Damit beantwortet sich die Frage nach einer Rechtmäßigkeit der Zurückstellung eines Beitrages.
Grüße
Ben
Grüße
Ben am 13. May, 2009 um 21:20
Mein lieber Ben,
das ist ja wohl lachhaft !!!
Sobald sich ein Schimpfwort in einem Text auffindet, wird Zensur betrieben…so einfach ist das. Alles was ich geschrieben habe vorher bzw. nachher entspricht der Wahrheit, dass ich nicht umhin konnte die werte Initiatorin dieses Aufrufs als das was für mich eine echte “S…” ausmacht, zu bezeichnen, war zwar “political nicht korrekt, aber was bitte ist dieses
eine Wort gegen das, was Ihr hier betreibt ? Ihr regt
Euch über eine kleine Beleidigung auf, zensiert mich wie in Nazi-oder Stasi-Zeiten…ABER möchtet dass Millionen Menschen weiter zusehen können DÜRFEN, wie TAUSENDE Kinder vergewaltigt werden ?
Was ist das für eine Moral ? Was seid Ihr für Menschen ohne Niveau, ohne Kultur, ohne Werte, ohne Geist ?
Es geht hier nicht um Details ( ob dieses Gesetz nun reicht oder nicht oder überhaupt was nützt ),
es geht um ein Signal, es geht um ein Zeichen, es geht ums Ganze hier, es geht darum,das endlich einmal jemand was tun will FÜR DIE KINDER !!!
Ich halte Euch und Menschen wie Euch für brandgefährlich, überbelesen, so dass Ihr nichts könnt
ausser Gesetze und Paragraphen zu zitieren, aber das
jegliche menschliche und geistige Regung, dabei auf der Strecke bleibt…und ich sage Euch nochmal, so ein extremes Verhalten ( egal in welche Richtung ) macht uns Deutsche aus, immer schon und wie ich sehe immer noch.
Mit Abscheu und Entsetzen regt sich da meine französische und amerikanische Seite gegen so üzwanghaft überkorrekte Spiesser, wie Ihr es seid. Es gibt nicht nur den kleinen doofen Gartenzwergspiesser, es gibt auch den linken möchtegern-intellektuellen -Spiesser, der nur mit Radikalität, Gewalt und “Online-Petitionen” für seine Ideale kämpft. Vielleicht lasst
Ihr diesen Kommentar ja mal stehen ?
Yann am 14. May, 2009 um 09:09
Lieber Gregory Shaw,
das ist wieder das typisch GERMANHAFTE : Mit “Anzeige” drohen, aber schnell, wie damals, alle die gegen Mainstream sind, schnell anzeigen und verhaften. Mein
franz. Opa hatte echt Recht : Hitler wäre aufgrund solcher deutschen Ureigenschaften in keinem anderen Land möglich gewesen. Denk mall drüber nach !!!
PS: Mein erster Beitrag war sehr lang, das eine Wort fiel
ganz am Ende !!! Schnell, lass mich verhaften, während Du Dir weiter Pornos mit Kindern anschauen kannst. Warum diskutier ich eigentlich mit geistigen Amöben ?
Yann am 14. May, 2009 um 09:19
@Yann: Sind Sie eigentlich sicher, dass Deutschland das richtige Land für Sie ist? Fast hoffe ich, Sie leben nicht hier. Es muss ja schrecklich für Sie sein, zwischen all den “germanenhafte” Menschen zu leben.
Fragerin am 14. May, 2009 um 09:56
Liebe Madame,
ich l i e b e dieses Land genauso wie Frankreich und die
USA auch, aber da ich alle drei Nationen sehr gut kenne, kenne ich von jeder Nation, die Stärken und auch die Schwächen !!! Kritik muss erlaubt sein !!!
Yann am 14. May, 2009 um 10:20
Ich erinnere mich zurück, es war vor 1997, also vor 12(!) Jahren, in einem Vortrag eines Juristen über das damals noch sehr neue Internet. Der Vortrag begann mit dem Satz: “Wir leben am Beginn einer neuen Zeit, es hat nur noch niemand gemerkt.”
Wir - hier meine ich jetzt vor allem diejenigen, mit mehr Sach- und Fachverständnis, unabhängig davon, ob sie das Internet schon seit mehr als einer Dekade kennen(*) oder erst seit ein paar Monaten, wir “Informierten”, die die Chancen und Gefahren des Internet genauer einschätzen können - sollten rücksichtsvoll sein mit all jenen, für die dieser Satz vom “Beginn der Neuen Zeit” auch heute noch nichts an seinem Wahrheitsgehalt eingebüßt hat.
[*: Meine persönliche Historie beginnt in dieser Hinsicht übrigens im Jahre 1989 mit dem Zugang zum damaligen Usenet - womit ich vergleichsweise wohl zu den "Oldtimern" gehöre.]
Was unsere Politiker, die Medien und die sogenannte “breite Masse” betrifft, befinden sich diese zurzeit meines Erachtens in einer Phase der großen Verunsicherung. Ich glaube daher auch nicht an einen “geheimen Plan” zur Einrichtung einer großen Zensur-Infrastruktur.
Ich bin sogar gerne bereit anzunehmen, dass es Frau von der Leyen und Herrn von Guttenberg (bei letzterem womöglich auch deutlich “motiviert” durch seine Frau - was legitim ist!) ernsthaft um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dokumentiertem Missbrauch geht.
Aber - und damit möchte ich zum Kern des Problems kommen - auch der größte Teil unserer Politiker ist zutiefst verunsichert, weil über das Internet erstmals Phänomene einer Massenmobilisierung auszumachen sind, die zuvor nicht, oder zumindest nicht ohne ein gewisses Maß an Zentralsteuerung zu erzielen war. Und vor allem nicht in so kurzer Zeit und ohne das physische Aufeinandertreffen großer Menschenmassen.
Das macht ganz sicher manchen Politiker(inne)n Angst, weil es Zweifel an der Wirksamkeit bisher “bewährter Methoden zur Meinungs-”Steuerung(*)” aufkommen lässt. Ebenso den klassischen Medien (Zeitung, Radio, Fernsehen), die eines Tages, wenn der Umbruch deutlicher geworden ist, an dem wir wahrscheinlich stehen, sehr viel mehr in der Rolle der “Informations-Transporteure und informierten Kommentatoren” zu finden sein werden, im Vergleich zu heute, wo sich viele sicher (noch) in der Rolle des “Meinungsmachers” zuhause fühlen.
[*: Ich meine den Begriff der "Meinungs-Steuerung" nicht unbedingt so negativ, wie er vielleicht zunächst klingen mag. Wenn einige wenige "Besonnene" in der Beeinflussung einer fanatisierten Masse so geschickt sind, dass sie z.B. eine gewalttätige Auseinandersetzung - sagen zweier rivalisierender Fan-Blocks nach einem Fußballspiel - durch eine entsprechende "steuernde Beeinflussung" abwenden, so ist dies in meinen Augen eine durchaus positive Sache.]
Alle diese Faktoren zusammengenommen, (d.h. die Angst, die Unsicherheit und das Gefühl, da kommt eine Art Umbruch, nach dem die Dinge nicht mehr so funktionieren werden wie vorher), machen in vielen Augen und Köpfen sicher Mechanismen attraktiv, die sich abzeichnenden neuen Formen der Kommunikation und Meinungsbildung “besser kontrollierbar” machen. Ganz so wie es im November ‘89 für Teile der DDR-Staatsfühung sicher attraktiv gewesen sein wird, die NVA ins Geschehen eingreifen zu lassen. Die Tatsache, dass dies nicht geschehen ist, mag vielleicht sogar damit zusammen gehangen haben, dass sich die Führungsebene nicht mehr ganz sicher war, auf welche Teile der NVA sie sich in diesem Sinne noch verlassen kann und ob ein entsprechender Einsatzbefehl letzten Endes nicht das Gegenteil dessen auslösen könnte, was er bewirken sollte. Auch wenn viele es nicht ausgesprochen hätten, das “Gefühl” und die Einsicht, dass da eine “neue Zeit” angebrochen ist, war tief im Inneren möglicherweise schon da.
Gerade deshalb sollten wir - die “Informierten und Bedenkenträger” (gegen Zensurbestrebungen) - darauf achten, andere dort abzuholen, wo sie stehen … und da schließe ich Frau von der Leyen und Herrn von Guttenberg explizit ein. Es ist meines Erachtens kontraproduktiv, diesen und anderen Politikern “geheime Motive” zu unterstellen, dass es “ihnen” um ganz etwas anderes geht als das - durchaus medienwirksam vorgetragenen(!) - Ziel, nämlich der Schutz von wehrlosen Opfern sexuellen Missbrauchs.
Insofern sollten wir - damit meine ich die “Stopp-Schild”-Gegner - meiner Ansicht nach auch weniger mit einer Beschneidung der Informationsfreiheit und der Unverhältnismäßigkeit der Mittel argumentieren. Wir sollten aber nicht müde werden, die Unwirksamkeit der geplanten Mittel FÜR DEN VORGESEHENEN Zweck deutlich zu machen.
Und dies in einer Sprache und mit Analogien, die der jeweilige Ansprechpartner versteht, also z.B. für die vielen älteren Menschen im Lande, die das Internet nach wie nicht aus eigener Erfahrung kennen und schon gar nicht dessen technischen Hintergrund, vielleicht mit der Analogie, dass DNS-Sperren die selbe Wirksamkeit haben, als würde man die zu beanstandenden Kapitel eines Geschichtsbuches, das den Holocaust leugnet und andere Verbrechen im Dritten bagatellisiert, lediglich nicht mehr im Inhaltsverzeichnis erwähnen, aber das Kapitel nicht insgesamt aus diesem Buch entfernen.
Wenn ins Feld geführt wird, dass eine “geringfügige Einschränkung der Freiheit” doch akzeptabel sein sollte, falls dadurch der Missbrauch von “auch nur einigen” Kindern verhindert wird, stellen wir die Gegenfrage, warum sich denn sogar Mißbrauchsopfer aktiv gegen die geplanten Internetsperren engagieren.
Diskutieren wir nicht darüber, ob denn wirklich “Millionenumsätze mit Kinderpornographie” im Internet gemacht werden, sondern lassen wir das Argument ruhig unangetastet, fragen aber zurück, ob eine solche “Industrie” denn dann nicht selbst das größte Interesse daran haben wird, ihre zahlenden “Kunden” mit Mitteln und Anleitungen zu versorgen, wie sie diese Sperren umgehen können, so dass es also nicht nur “technisch versierte Informatik-Studenten” sein werden, die so etwas können.
Und es ist ganz sicher auch nicht nützlich, Barrieren zwischen “Befürwortern” und “Gegnern” des Stopp-Schilds aufzubauen. Der erste Ansatz, die andere Seite zu einem Umdenken zu bringen, ist sie bzw. ihre Motivation zu verstehen. Die Annahme einer geheimen Verschwörung zur Einführung einer weitgehenden Zensur des Internets als Motivation ist in diesem Sinne kaum zielführend: wäre die Annahme richtig, würde man die Zielperson ohnehin nicht erreichen, liegt man mit der Einschätzung aber falsch, hat man einen potenziellen Verbündeten verprellt.
Ist es nicht letztendlicher Sinn und Zweck einer zivilisierten Diskussion den breitest möglichen Konsens zu schaffen, ein gemeinsames Ziel zu formulieren und die Wege, dieses Ziel zu erreichen so aufzuzeigen, dass die größtmögliche Mehrheit dies als erstrebenswert ansieht?
Wer wird also eher “konvertierbar” sein, jemand dem wir seine ehrliche Überzeugung für ein Ziel abnehmen, das auch die Petitions-Unterzeichner haben, nämlich Missbrauchsopfer zu vermeiden bzw. zu schützen? Oder jemand, den wir - vielleicht voreilig - im “Feindesland” verorten und durch persönliche Angriffe jeglichen Weg verbauen, seine Meinung zu ändern ohne sein Gesicht zu verlieren?
In diesem Sinne möchte ich nochmal auf den Eingangssatz von “der neuen Zeit” zurückkommen, allerdings nicht ohne Frau Heine an dieser Stelle ausdrücklich für das zu danken, was sie mit ihrer Petition auf den Weg gebracht hat.
Ich habe schon viele falsche Vorhersagen gemacht aber bin und bleibe nun mal Optimist und gehe davon aus, dass sich sehr viele Dinge zum Besseren wenden lassen, wenn sich Menschen entsprechend engangieren. In diesem Sinne halte ich es für durchaus möglich, dass Frau Heines Vorstoß eines Tages als eine Art “historischer Meilenstein” gelten wird.
Ich meine damit nicht unbedingt die Petition selbst bzw. deren Auswirkungen auf das geplante Gesetz, in dieser Hinsicht bin ich eher pessimistisch bzw. nahezu sicher, dass die Petition vorerst nichts an der Umsetzung des Gesetzes ändern wird. Ich meine es eher als Meilenstein, so etwas wie eine maßgebliche “öffentliche Meinungsbildung” auf neuen Wegen bewirkt zu haben. (Pikanterweise sogar auf einer von der Bundesregierung bereit gestellten Plattform - ob sich da wohl schon jemand darüber ärgert, das System der E-Petitionen überhaupt installiert zu haben :-))
Wenn die “Stopp-Schild”-Gegner sich nun nicht quasi auf “ihren Lorbeeren ausruhen” bzw. im Licht der in weniger als 100 Stunden erreichten 50.000er Marke sonnen (mittlerweile geht es übrigens gerade an die 80.000er Marke), wenn also das Thema in einer - wie ich hoffe - sachlich-nüchternen Art medienpräsent bleibt, sich in den Wahlkampf hineinzieht, dann wird es meiner Ansicht nach zu einem “Seitenwechsel” auch bei führenden Politikern kommen. Das Schöne dabei wird sein, dass sich dies zunächst quer durch alle Fraktionen ziehen wird, vielleicht also auch eine Art Meilenstein in dem Sinne, dass es in der Politik eines Tages wieder mehr um individuelle Sachfragen als um Parteiprogramme gehen wird.
Und dass der VERZICHT auf das geplante Gesetz letzten Endes sehr viel mehr Kinder davor bewahren wird, zu Opfern von sexuellem Missbrauch zu werden, weil das Thema nun im öffentlichen Blickpunkt steht und die Diskussion auf die WIRKLICH WIRKSAMEN Mittel (auch und vor allem Prävention sowie Verfolgung von außerhalb des Internet begangenen Straftaten) gelenkt wird, DAS sollte keineswegs als Nebeneffekt sondern als eine der hauptsächlichen und sehr begrüßenswerten Wirkung von Frau Heines Vorstoß gesehen werden.
Martin am 14. May, 2009 um 10:55
@Martin
Zitat:
“Wir leben am Beginn einer neuen Zeit, es hat nur noch niemand gemerkt.”
Vielen Dank für Deine Mühe!
steff am 14. May, 2009 um 11:29
Wieder so eine Antwort !!!!! Seitenlanges Geschwafel, intellektuelle linke saudämliche Pseudo-Rechtfertigung für etwas was klar auf der Hand liegt !!!
Und was für eine bodelose Frechheit, dieser Satz :
“Ich bin sogar gerne bereit anzunehmen, dass es Frau von der Leyen und Herrn von Guttenberg (bei letzterem womöglich auch deutlich “motiviert” durch seine Frau - was legitim ist!) ernsthaft um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dokumentiertem Missbrauch geht.”
Was für eine Unverschämtheit diesen Menschen auch noch
ihren guten Willen abzusprechen…von der Leyen, der einzigen Person in der Politik die in diesem wie man wieder sieht, kinderfeindlichen, Land was für Kinder tun will. Schämt ihr Euch nicht ???
Leute, Ihr solltet keine Kinder bekommen, ich hoffe Ihr werdet niemals Eltern !!!
Yann am 14. May, 2009 um 11:29
Titat von Yann:
Was ist das für eine Moral ? Was seid Ihr für Menschen ohne Niveau, ohne Kultur, ohne Werte, ohne Geist ?
Verpisst dich aus unserer nicht vorhandennen Kultur und komm nie wieder!
Schmeiss deinen Rechner, nein geb ihn jemanden der es auch verdiehnt einen zu haben und bleib uns von der Pelle!
Ach PS @Meinugsfreiheit:
Art. 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
Da ich verpisst dich sagte darfst du mich zensieren lassen.
Verstanden?
Christian am 14. May, 2009 um 11:46
@Yann:
Entschuldigen Sie bitte, ich weiß nicht woher ihre Wut kommt, bin mir aber sicher, dass sie gute Gründe für Ihre rasche und ablehnende Antwort haben.
Vielleicht lesen Sie mit etwas zeitlichem Abstand meinen - zugegebenermaßen sehr langen - Beitrag noch einmal, oder auch nur Teile daraus. Vielleicht lassen Sie es diesmal ein paar Stunden auf sich wirken, bevor Sie erneut antworten.
Und vielleicht werden Sie dann feststellen, dass unsere Positionen überhaupt nicht sehr weit auseinanderliegen. Vielleicht erkennen Sie dann auch, dass ihre erste Reaktion womöglich etwas überzogen war.
Meine Einschätzung zu Frau von der Leyen und Herrn von Guttenberg hat sich im Übrigen eher an den Personenkreis gerichtet, der - etwas überzogen dargestellt - hinter jeder Ecke eine Verschwörung und heimliche Zensur-Pläne vermutet, und bei denen diese beiden Politikerinnen in aller Regel nicht sehr gut weg kommen.
ICH BIN DA ANDERER MEINUNG.
Ich kenne diese beiden Menschen - Frau von der Leyen und Herrn von Guttenberg - bislang nur aus den Medien und dort traten sie stets in einer Art und Weise auf, die mir keinerlei Anlass dazu gibt, ihnen unlautere Motive oder heimliche Zensurabsichten zu unterstellen. Insofern würde ich persönlich z.B. auch kein “Zensursula”-Shirt tragen oder meine Web-Site mit einem entsprechenden Bild “schmücken”.
Die Tatsache, dass Sie und ich - zwei einander persönlich nicht bekannte Menschen - über vermutlich hunderte von Kilometern hinweg über ein Thema, diskutieren, dass uns offensichtlich bewegt, bestärkt mich allerdings in meiner Einschätzung, dass das Internet zu neuen Wegen der Meinungsbildung führen wird.
Zumindest hat mir Ihre schnelle Reaktion die Betroffenheit gemacht, die bei Ihnen im Hinblick auf dieses Thema besteht. So etwas geht durchaus nicht spurlos an mir vorbei, auch wenn Sie meinen Beitrag sehr ablehnend kommentiert habe.
Und nochmal: ich bin relativ sicher, wenn Sie einige Passagen von dem, was ich ursprünglich geschrieben habe, vielleicht noch einmal lesen, werden auch Sie zu einer etwas anderen Einschätzung im Hinblick auf mich kommen.
Martin
PS:
Nur für den Fall, dass ANDERE nun vielleicht SIE wegen Ihrer Reaktion auf MEINEN Beitrag angreifen: So etwas wäre nicht in meinem Sinne, auch emotionale Äußerungen in einer Diskussionen sind absolut OK - wichtig ist, dass man miteinander redet und sich nicht die Köpfe einschlägt.
Martin am 14. May, 2009 um 11:59
@Zitat Yann: “Leute, Ihr solltet keine Kinder bekommen, ich hoffe Ihr werdet niemals Eltern !!!”
Weißte was mir dazu einfällt? FUCK YOU!
Ansage am 14. May, 2009 um 12:15
@YANN:
Wie gesagt, ich kenne den Grund für Ihre Wut nicht. Ihr Einsatz in der Sache - Kinder vor sexuellem Mißbrauch zu schützen - ist mehr als anerkennenswert.
Ob Sie diesem Ziel mit einer Antwort wie vom 14. May, 2009 um 12:15 (die ich ansonsten unzitiert lassen möchte) näher kommen?
Martin am 14. May, 2009 um 12:31
Sorry, Sorry, Sorry!!
Letzte Antwort bezog sich NICHT auf YANN !!!
@Ansage:
Bitte keine solchen Angriffe, auch nicht auf Menschen, die in der Sache andere Meinung sind, das bringt uns nicht weiter!
@Moderator: Dieser Kommentar kann zusammen mit “Martin am 14. May, 2009 um 12:31″ gerne wieder gelöscht werden.
Martin am 14. May, 2009 um 12:35
Martin, Sie können sich gern beleidigen lassen und Yann Narrenfreiheit geben. Was er hier macht ist eine Frechheit und hat nichts mehr mit “wir sind verschiedener Meinung” zu tun.
Ansage am 14. May, 2009 um 12:37
Sie geben sich immerhin Mühe korrektes Deutsch und einigen Sachverstand erkennen zu lassen. Leider haben Sie ja meinen allerersten sehr langen Beitrag nie lesen
können, da er aufgrund eines von mir ausfallenden Wortes, sofort vernichtet wurde. Ich bin im Gegensatz zu vielen Menschen hier multikulturell aufgewachsen und mit ordentlicher Bildung in Moral und Religion, mein Grossvater hat gegen die Nazis gekämpft, mein Urgrossvater ist Nobelpreisträger für Literatur, die Liste ist lang. Ich maße mir deswegen nicht an, besser zu sein als andere, aber mein Horizont ist um vieles weiter, als bei 80% der Menschen die ich treffe, das ist nunmal ein Fakt und wenn mir gebündelte Dummheit ins Gesicht schlägt so wie jetzt mit dieser Gegenpetition muss ich wenigstens reagieren dürfen. Das Schimpfwort hätte nicht fallen müssen( dürfen )- es ist wie Sie richtig erkannt haben, meiner Emotionalität bei diesem Thema zuzuordnen, aber es trifft dennoch genau den Kern.
Yann am 14. May, 2009 um 12:49
@Ansage
Auch Ihre emotionalen Kommentare (in diesem Fall auf Yann) sind OK, wenngleich ich annehme, dass Ihr “F* Y*” die Moderation dieses Threads (für die ich nicht zuständig bin!) womöglich nicht überleben wird.
Wir sollten uns alle bewusst sein, dass dieses Thema sehr stark emotionsgeladene Reaktionen hervorrufen wird und dass wir die Gründe dafür bei uns fremden Menschen in aller Regel noch nicht einmal ansatzweise kennen werden.
Yann und Sie haben beide ihre Gründe für das, was Sie hier schreiben.
Und WIR ALLE wünschen uns EFFEKTIVE Maßnahmen gegen jeglichen sexuellen Mißbrauch von Kindern - sei es vor laufender Kamera oder heimlich hinter verschlossenen Vorhängen.
Das ist eine gemeinsame Basis, auf der sich eine Menge ausrichten lässt. Zerstören wir sie nicht durch unangemessene Wortwahl.
Martin am 14. May, 2009 um 12:53
@YANN
Danke dafür, dass Sie sich nochmal gemeldet haben.
Wir liegen nicht weit auseinander. Was mir zu Denken gegeben hat, ist die Tatsache, dass sich sogar von Kindesmißbrauch BETROFFENE GEGEN die vorgesehenen Sperren wenden.
Ich sehe diese Gefahr: sind die Sperren einmal installiert, kann im Wahlkampf argumentiert werden “aber es wurde doch etwas getan”.
Ich habe die Argumente BEIDER Seiten gelesen und überdacht und ich kann nicht ALLES verifizieren, was behauptet wird. Aber wenn es in der Tat so ist, dass es ca. 1% der entsprechenden Straftaten sind, die in irgend einer Weise (Film, Foto) aufgezeichnet werden, und wir könnten mit den Sperren erreichen, dass ALLE DIESE nicht mehr passieren, dann würde immer noch 99% der Straftaten weitehin begangen.
DAS IST FÜR EINE ZIVILISIERTE GESELLSCHAFT NICHT AKZEPTABEL.
Bitte verstehen Sie mich richtig: Ich sage NICHT, die Internet-Sperren sind nutzlos weil sie “nur 1%” aller Fälle von Kindesmissbrauch verhindern. Was ich - und z.B. auch die Missbrauchs-Opfer, die sich GEGEN diese Pläne aussprechen - befürchten ist eher ein “Aus den Augen aus dem Sinn”: es wird sehr medienwirsam etwas gegen die “Spitze des Eisbergs” getan (bzw. beim Eisberg sind es ja noch mehr, da ragt ja ein Siebtel aus dem Wasser, also 14%) und das eigentliche GROSSE Problem (wie etwa langjähriger Missbrauch durch nahe Verwandte, bei dem ALLE, Nachbarn, Bekannte, vielleicht sogar der Kinderarzt die Augen verschließen) bleibt unangetastet.
Und insofern können auch die BEFÜRWORTER von Internet-Sperren der Einreichung dieser Petition im Grunde genommen dankbar sein, weil sie nicht zuletzt DAS PROBLEM, UM DAS Es EIGENTLICH GEHEN MUSS, sehr viel mehr Menschen bewusst macht.
Es gilt sicher nicht für alle Foren, in denen die Petition Gegnern wie Befürwortern der Internet-Sperren gegenwärtig diskutiert wird, aber ich kann Ihnen versichern, dass es EINIGE solche Foren gibt, in denen diese Diskussion mit dem erforderlichen Ernst und ohne gegenseitige Diffamierungen geführt wird, und ich hoffe, dass u.a. diese Foren zu einer informierten Öffentlichkeit führen, die letzten Endes eine gute und richtige Entscheidung mit beeinflusst, “gut und richtig” vor allem im Sinne der Opfer und anderen Betroffen in deren Umfeld.
Ich wünsche Ihnen noch einen Guten Tag!
Martin am 14. May, 2009 um 13:14
an alle Streithäne!
klickt auf meinen Blog, es darf herzlich gelacht werden^^
Christian am 14. May, 2009 um 13:20
@ Yann da du klüger scheinnst als alle anderen, stelle ich dich mal auf die prope.
Ich gehe recht in der annahme, dass du für das neue Gesetz bist.
Ich bin der Auffassung das du in Technik ne Niete bist.
Um mir das gegenteil zu beweisen erklähre mir die Funktion und wirkungsweise der DNS Sperre.
Und vielleicht dazu eine kleine Begründung für den Beschluss dieser DNS Sperre.
Am besten an einem Beispiel, wie währe es anhand einer kipo Seite?
Ich bin echt gespannt ob s jetzt Beschimpfungen hagelt, oder eine sachlich technisch korrekte Begründung.
Wenn du hilfe brauchst sag bescheit^^
Christian am 14. May, 2009 um 13:49
Lieber Christian,
es kann sein,dass Du in Sachen Technik bewanderter bist
als ich, dafür lässt aber Deine deutschen Sprache zu wünschen übrig. Lies bitte nochmal Deine Sätze durch. Ich dikutiere nur mit Menschen, die Niveau haben und ordentlich sprechen und schreiben können, wie der Schreiber über Dir, Martin.
Ich wollte hier nur meine Meinung sagen, mehr nicht, und
ich antworte jetzt nicht mehr jedem dahergelaufenen User.
Yann am 14. May, 2009 um 14:30
@Christian
Ihre Reaktion “… dann erklär doch mal …” auf Yanns Beitrag amüsiert mich insofern, als ich früher mal GANZ GENAU SO WAR wie Sie und in diesem Thread vielleicht ebenso reagiert hätte.
So 20..25 Jahre dürfte das jetzt her sein und ich versichere Ihnen, ich habe später im Leben sehr viel mehr dadurch erreicht, dass ich versucht habe, andere zuerst einmal zu VERSTEHEN, auch und gerade solche, die NICHT meiner Meinung waren.
Vielleicht bin ich im Gegensatz zu früher auch ein wenig “müde” geworden, der “Schwung der Jugend” ist sozusagen weg. Was nicht gegen Menschen spricht, die diesen Schwung besitzen oder sich ihn auch in fortgeschrittenem Alter bewahrt haben.
Erhalten Sie sich diesen Schwung so lange es geht, aktive Menschen, die sich für etwas engagieren, hat diese Gesellschaft ebenso dringend nötig wie wir uns Mühe geben sollten, auch Yann zu verstehen.
@Yann
Als ich meine erste Antwort an Sie schrieb, hätte ich NICHT gedacht, mit Ihnen so schnell zu einem akzeptablen Diskussionsstil (zurück-) zu finden. Nochmal Danke dafür, Sie haben meine Erwartungen in dieser Hinsicht weit übertroffen haben.
Martin am 14. May, 2009 um 15:17
@ yann hahaha faule ausrede: zitat: Ich dikutiere nur mit Menschen, die Niveau haben und ordentlich sprechen und schreiben können
Diese reaktion ist völlig natürlich wenn man sich in die enge gedrenkt fühlt und nicht mehr weiter weiss.
Ich merke wie dir der arsch auf grundeis geht.
Es ist immer so man lenkt vom thema ab und versucht sich mit dummen kommentaren aus der schlinge zu ziehen.
Das du nicht mit mir debattieren willst finde ich schade,
naja schlagkräftigkeit gehört ja wohl auch nicht zu deinen stärken.
Christian am 14. May, 2009 um 15:18
@ yann
ich sag dir was, hör gut zu!
wissen ist macht
vor einer woche wusste ich nicht einmal was DNS für eine abkürzung sei oder wozu es diehnte
bis ich davon hörte das es ein gesetz gegen kipo geben soll
zuerst hatte ich eine positive reaktion darauf, doch auf stärker werdende kritik wurde mein forschungsdrang geweckt
und ich hinterfragte die funktionsweise (sicherheit) dieser internetsperre
also machte ich mich schlau und studierte das ganze wissen über die wirkungsweise und dessen aushebelung der sperren
dafür brauchte ich nicht einmal 2 tage um mir umfangreiches wissen anzueignen
letztlich kam ich zu dem entschluss, das diese DNS sperren nutzlos sind
ich kann dir nur empfehlen deine hausaufgaben zu machen, wenn man sich für oder gegen eine sache einsetzt
hinterher kann es für einem ganz schön peinlich werden
wenn man falsch gelegen hat
Christian am 14. May, 2009 um 15:35
Mein letzter Rat an Dich : Du schreibst so schrecklich falsch, dass man meinen könnte, Du hättest die Sonderschule nicht mal bis zur letzten Klasse geschafft.
“In die Enge gedrenkt” - deshalb bist Du ja auch Techniker jetzt. Was solls !
Kauf Dich eine Tüte Deutsch, hat mich auch gehilft !
Yann am 14. May, 2009 um 15:36
leute wie yann die die blätter eines baumes in einem wald zählen
mit blätter meine ich meine schreibweise
die werden nie erkennen
welche dinge von wirklicher bedeutung sind
einem auf rechtschreibfehler hinzuweisen ist hier fehl am platz,
und nochmal solche beleidigungen wie:
Kauf Dich eine Tüte Deutsch, hat mich auch gehilft !
sind mehr noch ein beweis
für ignoranz und dummheit,
hehe
Christian am 14. May, 2009 um 15:46
@Yann
Haha….lol…wat bist du nur für ein Depp.
frank am 14. May, 2009 um 17:10
Hallo!
Zunächst einmal möchte ich mich bei der Initiatorin der Petition für diese bedanken. Ich habe unverzüglich mitgezeichnet und bin froh, dass so viele Menschen meine Meinung zu dem Gesetzesentwurf teilen.
Nun aber möchte ich mich etwas zu der aktuellen Diskussion äußern und hoffe, nicht auf taube Ohren zu stoßen.
Yann, Sie haben von sich die Meinung, ihr geistiger Horizont sei weiter als der der Meisten. Das will und kann ich nicht widerlegen, aber vielleicht kann ich Ihnen verständlich machen, warum viele Ihrer obigen Äußerungen es nicht gerade als Erstes vermuten lassen. Als niveauvoller und intelligenter Mensch, der Sie seien wollen, werden Sie sachlich vorgetragene Argumente ertragen und entweder anerkennen, oder - auch dafür sind wir alle hier offen - widerlegen.
Also fangen wir vorne an: Was auch immer Sie in diesem Kommentar geäußert haben, der entfernt wurde - ich weiß es nicht - die Löschung hat nichts mit Zensur zu tun. Diese Seite wird von Privatpersonen betrieben und moderiert. Wenn Sie jemand auf Ihrem Grund und Boden, ob unprovoziert oder nicht, beleidigen würde, wäre doch das Mindeste, was Sie täten, denjenigen vor die Tür zu setzen. Auch hier macht jemand von seinem Recht Gebrauch, sein Eigentum zu schützen.
Genau so wenig hat die Löschung etwas mit der Unterdrückung freier Meinungsäußerung zu tun, sondern damit, dass Schmähungen und Beleidigungen eben nicht durch dieses Grundrecht geschützt sind. Insofern wird
hier so vorgegangen, wie wir, die Unterzeichner der Petition, es auch vom Staat erwarten: Strafrechtliche Inhalte, sobald zweifelsfrei erkannt, werden sofort entfernt (Mit dem Unterschied natürlich, dass sich der Staat an den Rechtsweg halten muss.)
Insbesondere im Hinblick auf diesen Punkt möchte ich Sie bitten, ihren Vorwurf der Bigotterie zu überdenken.
“Das Schimpfwort [...] trifft dennoch genau den Kern.”, sagen Sie. Ich hoffe Sie überzeugen zu können, dass dies nicht der Fall ist.
Und noch ein Zitat:
“Es geht hier nicht um Details ( ob dieses Gesetz nun reicht oder nicht oder überhaupt was nützt ),
es geht um ein Signal, es geht um ein Zeichen, es geht ums Ganze hier, es geht darum,das endlich einmal jemand was tun will FÜR DIE KINDER !!”
Als erstes möchte ich meine Meinung äußern, dass es nicht die Aufgabe von Gesetzen sein sollte, ein Signal oder Zeichen zu setzen. Ein überflüssiges und nutzloses Gesetz sollte nicht erlassen werden.
Aber ich möchte auch versuchen, die Situation mittels einer wahrscheinlich nicht ganz akkuraten Analogie zu verdeutlichen: Hehlerei und Drogenhandel sind längst verboten (ebenso wie das Herstellen, Vervielfältigen, Verbreiten und Konsumieren von Kinderpornographie). Nun kommt die Bundesregierung auf die Idee, achteckige, 20 mal 20 Zentimeter große Stopschildaufkleber zu drucken und an die zuständigen Polizeiorgane zu verteilen. Das Gesetz sieht vor, dass die Beamten, wenn sie Gebäude finden, von denen sie beweisen können, dass in ihnen Hehlerware vertrieben wird, deren Adressen auf eine Liste schreiben. Diese Liste bekommen nun andere Beamte in die Hand gedrückt die zu den Gebäuden fahren und die Stopschildaufkleber an die Eingangstür pappen.
Sie haben längst bemerkt worauf das hinausläuft: Wird das neue Gesetz verfolgt, wird weder die Hehlerei (oder der Drogenhandel) gestoppt, noch der Zugang zu Hehlerwaren (oder Drogen) erschwert. Stattdessen gibt man den Straftätern die Möglichkeit, ihre Sachen zu packen und sich aus dem Staub zu machen.
Ich freue mich und bin gespannt auf Ihre Antwort.
Liebe Grüße,
Jonathan
Jonathan am 14. May, 2009 um 17:39
Hallo,
der Yann ist endlich mal jemand, der mir aus der Seele spricht!!! Wie kann es nur so viele Befürworter geben, denen die “Meinungsfreiheit” über das Wohlergehen der Kinder in unserer Gesellschaft geht???? Wer nimmt sich hier von Euch das Recht heraus zu wissen was richtiger wäre ? Ich kann das Argument, “ein Verbot ändere ja nichts” einfach nicht mehr hören! Wenn es schon nichts ändert, wird diesen Leuten ( in meinen Augen Kriminellen )immerhin vor Augen geführt, das ihr Verhalten extrem abartig ist !!!
Dies ist immerhin ein erster grosser Schritt zur Bekämpfung von Kinderpornographie im Internet.
Janine am 14. May, 2009 um 18:44
omg
Christian am 14. May, 2009 um 19:15
Hallo!
Auch Ihnen, Janine, sei hiermit zum wiederholten Male gesagt, das es den Unterstützern der Petition g e r a d e um „das Wohlergehen der Kinder in unserer Gesellschaft geht“. Meinungsfreiheit und Kinderschutz sind besonders im vorliegenden Fall keine Gegensatzpaare und wurden höchstens von unseren Kritikern als solche behauptet. Die Zeichner der Petition vertreten die, auch vielfach dargelegte, Meinung, dass der Gesetzesentwurf nicht nur so gut wie keinen Beitrag zum Kinderschutz leistet, (vielleicht sogar kontraproduktiv ist,) stattdessen aber dem Machtmisbrauch Tür und Tor öffnet. Das ist der Teil der Debatte, der mit „Meinungsfreiheit“ zu tun hat: Ich halte es, im Gegensatz zu manch Anderem, für unwahrscheinlich, dass dies die eigentliche Intention der betreffenden Politiker war, aber da die angestrebte Sperrliste weder einsehbar, noch mit Einschalten der Judikative erstellt werden soll, können darauf beliebige Seiten landen, selbst mit strafrechtlich unbedenklichen Inhalten. Nun, als Betroffener kann man das sicherlich rückgängig machen lassen, aber ist der Ruf erst ruiniert…
Soviel zur Meinungsfreiheit, jetzt zum Kinderschutz:
Das neue Gesetz ist, wie oben von etlichen Kommentatoren wie auch mir dargelegt, nutzlos und überflüssig. Nutzlos, weil es von jedem umgangen werden kann, und so eben n i c h t „ein erster grosser Schritt zur Bekämpfung von Kinderpornographie im Internet“ gegangen wird. Überflüssig, weil die konsequente Anwendung der bestehenden Gesetze genau dieses hehre Ziel viel besser verfolgen würde.
Sie sehen, so hoffe ich, dass das geplante Gesetz weder Kinderschutz noch Meinungsfreiheit dient.
Es sei Ihnen nochmals eindringlich gesagt: Wir alle wollen die Bekämpfung von Kinderpornographie – nur sind die Zeichner der Petition der (meiner Ansicht nach gut begründeten) Meinung, dass nicht (umgehbare) Sperrung, sondern (mit strafrechtlichen Konsequenzen einhergehende) Löschung der Weg dazu sind.
Gruß, Jonathan
Jonathan am 14. May, 2009 um 19:27
@Janine (falls Sie diese Seite nochmal besuchen sollten)
Alle Ihre Argumente FÜR Internet-Sperren in Ehren, aber haben Sie sich jemals gefragt, warum es z.B. einen solchen Verein wie “mogis” gibt?
MOGIS steht für “Missbrauchs-Opfer GEGEN Internet-Sperren”.
Verbringen Sie doch einfach mal 10 Minuten auf deren Web-Präsenz (leicht zu googlen) und dann kommen Sie wieder hierher und teilen uns Ihre Meinung zu diesem Verein mit: Sind das alles Leute, die dumm, verblendet, Lügner und Betrüger oder gar verkappte Päderasten sind? Oder haben sie vielleicht doch ein Anliegen, das wir “glückliche” Nicht-Betroffene ernst nehmen sollten?
Martin am 14. May, 2009 um 21:16
Lieber Jonathan,
der erste wirklich seriösere Beitrag hier ist von Ihnen vor allem dieser letzte Satz “Es sei Ihnen nochmals eindringlich gesagt: Wir alle wollen die Bekämpfung von Kinderpornographie – nur sind die Zeichner der Petition der (meiner Ansicht nach gut begründeten) Meinung, dass nicht (umgehbare) Sperrung, sondern (mit strafrechtlichen Konsequenzen einhergehende) Löschung der Weg dazu sind.”
Wenn Sie so argumentieren ist doch alles o.k. und alles
plausibel. Aber warum tut das diese bescheuerte Franziska nicht ? In keinem Interview wird diese Löschung angeboten oder erwähnt von ihr !! Ich habe nur
aufgrund der Äusserung dieser halbgebildeten Frau reagiert, die ich in der FAZ und im Stern gelesen habe.
Woher weiss ich dass Ihre Absichten sich z.B. mit denen dieser Frau decken, der es ja hauptsächlich um
den “Machtmissbrauch” der Politik geht und nicht um den Schutz der Kinder ?
Yann am 15. May, 2009 um 08:50
Hier nochmal der Text der Petition von Franziska Heine:
“Wir fordern, dass der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die “Sperrlisten” weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.” Diese dämliche Frau hat mit Kindern und deren Schutz nichts im Sinn !!!!
Yann am 15. May, 2009 um 09:01
@Yann
Verstehe ich das richtig, dass diese Petition für Sie weitaus eher akzeptabel wäre, wenn ein Teil dessen, was zurzeit in der Petitions-Begründung steht, in den eigentlichen Petitions-Text aufgenommen worden wäre?
“Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Missbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse.”
Dieser Satz vielleicht sogar an erster Stelle der eigentlichen Petition - dann wäre das für Sie OK?
Vielleicht ist das dann ja wirklich nur schlecht gelaufen.
Ändern lässt es sich zwar nicht mehr, aber in einem früheren Beitrag erwähnten Sie, dass Ihr Großvater gegen die Nazis gekämpft hat. Ich weiß nun nicht ob als Soldat oder im Widerstand. Ich selbst habe Hitler und das Dritte Reich nicht erlebt, bin aber aus heutiger Sicht vergleichsweise “nahe dran” geboren. Es gab - als ich so langsam diese Dinge zu verstehen begann - naturgemäß noch vieles “aufzuarbeiten” … oder wurde auch einfach totgeschwiegen (woran auch ein Kind schnell merkt, dass das wohl ein für Erwachsene heikles Thema ist).
Und häufig stand unausgesprochen die Frage im Raum: “Warum habt ihr denn da mitgemacht bzw. warum habt ihr euch nicht gewehrt, wie konnte es dazu kommen.”
So richtig beantwortet wurde das nie, es lief eher darauf hinaus, dass man eben auf die Übermacht der Nazis, deren Propaganda-Maschinerie und letztendlich die totale Kontrolle hinwies, mit der Regime-Gegner schnell erkannt und ausgeschaltet wurden. Na ja, und wer ist schon so mutig in den Widerstand zu gehen? (Hut ab, wenn das auf Ihren Großvater zutreffen sollte - ich weiß nicht, ob ich das getan hätte oder einfach nur zum Mitläufer geworden wäre, wäre ich 30 Jahre früher geboren, ob auch ich dann vielleicht überhaupt nicht so genau hätte wissen will, wohin meine Nachbarn denn verschwunden sind, bei denen am Abend zuvor die SS zu Besuch war …)
Ein ganz wichtiger, früher oft wiederholter Satz war der:
“Wehret den Anfängen.”
Hätte Hitler die Technik von heute gehabt … ich wage nicht daran zu denken. Oder Stalin. Oder - zeitlich näher - die Stasi in der DDR 1988/89, wie wäre die Geschichte dann verlaufen?
Insofern habe ich großes Verständnis für Menschen, bei denen die “Warnlampen” früher angehen, wenn es Kontrollmöglichkeiten des Staats über seine Bürger geht, so wie offensichtlich bei Franziska Heine und den anderen über 80.000 Petitionsbefürwortern. (Und - so wie ich Sie durch Ihre Diskussionsbeiträge nun kenne und einschätze - sie stecken mittlerweile diese 80.000 vielleicht doch nicht mehr ALLE miteinander in die Ecke, dass denen das Schicksal missbrauchter Kinder vollkommen egal sei.)
Und auch wenn es - so wie ich das jetzt durch Ihre Beiträge sehe und verstehe - geschickter gewesen wäre, diese Petition anders zu formulieren und insbesondere einen Teil der derzeitigen Begründung in den eigentlichen Petitionstext mit aufzunehmen, vielleicht an erster Stelle in diesen Text aufzunehmen, so denke ich, dass Frau Heines Petition ein sehr großer Schritt im Kampf gegen den (dokumentierten und nicht dokumentierten) Missbrauch von Kindern sein wird.
Um so mehr, wenn diese Petition oder zumindest das “Stopp-Schild”-Thema auf Dauer des Wahlkampfs in der öffentlichen Diskussion bleibt.
Je länger das der Fall ist, desto weniger können sich Politiker im Wahlkampf darauf zurückziehen “aber wir haben doch etwas gegen Kinderpornographie im Internet getan”, denn eine informierte(!) Öffentlichkeit lässt sich nicht darüber täuschen, wie wenig die gegenwärtigen Maßnahmen den Mißbrauch von Kindern verhindern bzw. wie wenig sie im Sinne und zum Nutzen der Opfer von Mißbrauch sind. (Ich möchte an dieser Stelle nochmal auf das sehr umfangreiche und meines Erachtens auch neutral und kompetent zusammengetragene Material zu diesem Thema auf den MOGIS-Seiten verweisen, einfach mal danach googlen.)
Und diejenigen Politiker, die sich vielleicht zurzeit “vornehm im Hintergrund” halten, aber unausgesprochen auf die erweiterten Kontrollmöglichkeiten hoffen, die solche “geheimen Sperrlisten” bieten würden, können dieses Vorhaben zumindest nicht mehr mit der Begründung vorantreiben, es ginge ihnen dabei in erster Linie um den “Schutz unschuldiger Kinder”.
Martin am 15. May, 2009 um 11:33
@ Yann
omg NNNEEEIIINNN HAHAHAHA ROFL
Christian am 15. May, 2009 um 11:36
Lieber Martin,
ja Sie verstehen mich genau richtig !!!
Aber solche Fehler dürfen doch nicht passieren !!! Wir reden doch hier nicht über eine Bagatelle ??? Das ist doch ein Kardinal-Fehler, wenn es denn wirklich einer gewesen sein soll !!! Die FAZ, der Spiegel, der Stern, drucken wirklich nur das was gesagt wird und das was Frau Heine da verzapft hat, klingt für Millionen von Menschen wie ein Affront, ein Schlag ins Gesicht der zivilisierten Menschheit. Was bitte soll denn der einfache BILD-Leser erst denken ? Sie können doch nicht davon ausgehen, dass man sich den Rest einfach
( Kindesmissbrauchsschutz durch Abschaltung )denkt ? Das ist sehr naiv !
PS : Ich glaube aber ehrlich gesagt dieser Frau kein
Wort. Sie wollte sich nur selber profilieren indem sie die Politiker und deren Eingreifen in die Privatsphäre angreift, dadurch bekommt sie natürlich auch viel mehr Stimmen und das weiss sie genau - um Kinder ging es ihr überhaupt, wenn nur, sekundär. Seien Sie doch mal ehrlich, wen interessieren die Kinder wirklich in dieser Gesellschaft der 20-40 jährigen Singles, die
keine Eltern mehr sein wollen ? 1,3 Kinder bekommt der Deutsche - das sagt doch alles über unser Land aus !!!
Für mich bleibt Franziska Heinze eine Schande für die Deutschen. Und das ist jetzt echt mein letzter Beitrag zu dem Thema !
Yann am 15. May, 2009 um 12:01
@Yann
Dass Sie hier nicht mehr zum Thema schreiben wollen, ist Ihre Entscheidung und für mich absolut OK. Aber ich darf Ihnen zum Abschied noch einen Kommentar zu Ihrem letzten Beitrag mit auf den Weg geben?
Auch die “Abschaltung von Servern” ist nur ein erster Schritt und keine echte Lösung des Problems - die WEITAUS überwiegende Mehrzahl aller Fälle von Kindesmissbrauch wird NICHT in Film oder Foto festgehalten sondern passiert “stil und leise” in der Familie …
Wollte ich sarkastisch werden, könnte ich so schließen:
Ja Yann, Sie haben ganz recht, niemand in dieser Gesellschaft interessiert sich für Kinder, nicht mal unsere Familienministerin - ihr ist es wichtiger im Wahlkampf Pseudo-Engagement zu demonstrieren, indem sie mit hoher Öffentlichkeitswirksamkeit ein zahlenmäßig “kleines Problem” (im Vergleich zum heimlichen Missbrauch in Familien) angeht, und das dann auch noch mit völlig ungeeigneten Mitteln. Eine “Millionen-Industrie”, die vorgeblich dahinter steht, wird die erste sein, die ihrer Kundschaft den Weg zeigt, wie sie am Stoppschild vorbei auf solche “Angebote” zugreifen kann.
Ich stelle EXPLIZIT nicht Frau von der Leyens “guten Willen” in Abrede (das war ja das, womit ich Sie, Yann, in meinem ersten Beitrag hier gegen mich aufgebracht habe), aber ich kritisiere Frau von der Leyens offensichtliche Uninformiertheit: Es gibt eine vom Bundestag in Auftrag gegebene Studie, die das Thema “Internet-Sperren” meines Erachtens auch für Laien (ich verkneife mir hier ein Wortspiel :-)) einigermaßen verständlich darstellt und kurz gefasst zu dem Schluss kommt, dass das “Unzugänglichmachen” bestimmter Angebote aus dem Internet - so lange die entsprechenden Server am Netz bleiben - bei der gegenwärtigen Netzstruktur de facto nicht wirksam erfolgen kann.
Hat Frau von der Leyen diese Studie gekannt (und verstanden), so muss ihr klar gewesen sein, dass ihr Vorstoß nur kurzfristigen Aktionismus vortäuscht (= medienwirksame Wahlkampf-Aktion) aber NICHTS an der Nutzung des Internets als “Transportmedium” für Kinderpornographie ändern kann. Wenn ich also von Frau von der Leyens guten Willen im Hinblick auf den Schutz von Kindern ausgehe, kann ich nur zu dem Schluss kommen, sie hat die Konsequenzen von dem, was sie als “Lösung” propagiert, in keiner Weise verstanden.
Auf der anderen Seite ist EINE mögliche Konsequenz des “Stopp-Schild”-Verfahrens klar absehbar: eine für die Öffentlichkeit vollkommen INTRANSPARENTE Kontrollbehörde, die festlegt, wer welche Internet-Inhalte ansehen darf (China lässt grüßen). Dass Frau Heinze DIES in dem Haupttext ihrer Petition geschrieben hat und den Schutz missbrauchter Kinder “nur” in die Begründung, halte ich persönlich für sekundär.
Ich bleibe dabei, ganz unabhängig davon, welche Motive Frau Heine mit ihrer Petition gehabt haben mag (ich kenne Frau Heine nur aus der Presse und da kann man auch wieder nicht sicher sein, welches “Bild” von ihr produziert wird, je nach Interessenslage bzw. Zielpublikum): Frau Heine hat mit ihrer Petition in meinen Augen dazu beigetragen, dass die leider oft übliche “Politik-Show” zumindest bei DIESEM Thema nicht mehr so weitermachen kann wie bisher.
Da es Ihnen, liebe/r Yann, sehr um das Wohl von Kindern in unsere Gesellschaft geht, können Sie Frau Heine also für ihre Petition dankbar sein, selbst wenn sich “diese Frau” damit “nur profilieren” wollte.
Martin am 15. May, 2009 um 13:07
Allen ELTERN, die sich selbst NICHT sehr gut mit Computern und dem Internet auskennen - insbesondere jene, die gerade dabei sind, die Initiatorin der Petition für diese zu kritisieren - bitte ich, mal nach folgenden zu googlen:
Erklärung von Eltern aus IT-Berufen zu Internetsperren
Und wenn Sie diese Erklärung damm gelesen haben, dann sagen Sie hier bitte Ihre Meinung: Sind das alles Menschen mit “überzogenen Vorstellungen von persönlicher Freiheit”, “ohne jegliche Interesse für das Wohl ihrer Kinder”, “potentielle Päderasten gar”, die sich “nebenher Kinderpornos reinziehen”, wie das alles hier schon unterstellt wurde …
… oder ist es einfach so, dass da jemand schreibt, der womöglich den SACHVERSTAND hat der Frau von der Leyen offensichtlich fehlt.
OK, Frau von der Leyen selbst braucht den Sachverstand nicht selbst zu haben, wozu gibt es in ihrem Ministerium denn Experten? Aber, und nun werde ich ganz gegen meine sonstige Art mal polemisch:
Man bekommt wirklich den Eindruck, die “Experten” im Familienministerium wären vor allem Experten in der Frage: wie kann man unter dem Mäntelchen einer Sache, FÜR die eigentlich JEDER sein muss - dem Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch - Zensurmöglichkeiten im Internet schaffen.
@Yann (falls Sie nochmal herkommen)
Auch Sie sollten mal zur angegebenen Erklärung surfen - ALLE Unterzeichner HABEN nämlich Kinder!
Und Sie werden dann übrigens AUCH sehen, dass “Techniker” der deutschen Orthographie und Grammatik durchaus mächtig sind! Sie kritisierten das in einem Ihrer früheren Beiträge mal an einem anderem User hier - der zugegebenermaßen extrem schlechte Orthographiekenntnisse erkennen ließ und Sie zudem auch nicht gerade mit freundlichem Worten bedacht hatte: “…deshalb bist Du ja auch Techniker jetzt …”.
Sie haben damit wahrscheinlich unwillentlich eine ganze Menge von Menschen in technischen Berufen getroffen, mich eingeschlossen. Ich habe damals nichts gesagt, ich bin das gewohnt und kann es gut wegstecken, denn es ist ein Klischee und Vorurteil dem Menschen in technischen Berufen immer wieder ausgesetzt sind, dass das eine Art “minderwertige Tätigkeit” sei, die alle nicht-technischen Aspekte zu kurz kommen lässt. Doch ohne eine hohe Zahl von Menschen in technischen Berufen wäre Deutschland mit großer Sicherheit ein ganz anderes Land …
Martin am 15. May, 2009 um 15:25
an martin : ein aller aller letzes mal - ich komm hier ja sonst nie weg !!! ich habe mit meiner mail doch nicht ALLE techniker gemeint, unser land hat eh viel zu wenig davon, aber ich differenziere in intelligente menschen und nicht intelligente menschen. Ob sie handwerker sind, ist dabei eher nebensache, aber solche
menschen mit einem verstand wie dieser Christian und mit dem Niveau einer Klobürste, die mir fehlende technik-kenntnisse vorwerfen, begegne ich eben genauso.
Ich ertrage viele Beschimpfungen, das prallt an mir ab, aber solche Ortographie treibt mir das Entsetzen
in die Augen und Ohren. Das gehört verboten, ganz zu schweigen von dem durchfall den der Mann von sich gibt.
Jetzt aber bitte : Schluss - aus - und beste Grüsse.
Yann am 15. May, 2009 um 17:26
kinderhilfe.de gehackt
Christian am 16. May, 2009 um 17:18
Habe jetzt auf der FDP Seite gelesen das:
Die FDP spricht sich klar gegen die derzeit diskutierten Internetsperren aus. Kindesmiss-brauch und Kinderpornographie ächten und verurteilen wir aufs Schärfste. Der Vorstoß der Bundesregierung ist jedoch zur Bekämpfung dieser abscheulichen Verbrechen völlig ungeeig-net. Internetsperren sind für die Opfer dieser abscheulichen Verbrechen keine Hilfe und für unbescholtene Bürgerinnen und Bürger ein unverhältnismäßiger Eingriff in Ihre Rechte.
Die diskutierten Internetsperren sind zur Bekämpfung von Kinderpornographie wirkungslos, da sie mit sehr geringem Aufwand und ohne große Fachkenntnisse umgangen werden kön-nen. Der Eingriff in die Bürgerrechte durch Gesetz wirkt jedoch nachhaltig und kann den Weg in eine staatliche Zensur weiter ebnen. Durch die vorgesehne Anordnung der Sperrverfügun-gen durch das Bundeskriminalamt hat die FDP darüber hinaus erhebliche verfassungsrechtli-che Bedenken.
Genau richtig!!
Selbstdenker am 19. May, 2009 um 15:47
Hallo Fransiska,
danke für dein Engagement. Ich habe mich als IT’ler direkt angesprochen gefühlt, hier unterstützend tätig zu werden und habe die ganze Sache möglichst chronologisch aufbereitet und zusammengefasst. Außerdem habe ich aus IT- Sicht die verschiedenen Standpunkte durchleuchtet und kommentiert. Ich hoffe, ich konnte damit mehr Klarheit in die Thematik bringen. Hier habe ich alles zusammengetragen: http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=10&t=524 (Forum ist in Österreich gehostet)
Gruß und viel Erfolg,
TB
Thomas Brück am 29. May, 2009 um 14:11
Ihr seid doch alle bekloppt! Wenn ich so eine selbstherrliche Internetgrütze lese dann beginne ich zu kochen!!! Soll doch das gesamte Internet dicht gemacht wenn so auch nur der Hauch einer Chance besteht ein pädophiles Verbrechen zu verhindern. Ich selbstherrliche Bande Ihr!!!
William am 29. May, 2009 um 18:08
Ganz meine Meinung! Diese Verschwörungstheoretiker richten mit ihrer Kleingeisterei einen weiteren Schritt zu Ächtung von Pädophilie zugrunde!
xxMariaxx am 29. May, 2009 um 18:12
Hallo Franziska,
auch von meiner Seite ein herzliches “Dankeschön” für Dein Engagement und die Zeit, die Du Dir genommen hast, um die Petition anzuschieben. Immerhin sind nicht nur inzwischen mehr als 100.000 Unterschriften zusammengekommen, auch ein Teil der Medien kommt darum nicht mehr herum.
Es ist interessant und zugleich traurig anzusehen, welche manipulativen Geschütze nicht nur von Politikern, sondern auch von Interessenverbänden und der ach so neutralen (Er-) Presse aufgefahren werden.
Ich nehme an, dass es nicht Deine Absicht war, aber Du hast einer in den letzten Jahren erstarrten, selbstvernarrten Politiker- und Juristenkaste gezeigt, dass sie noch nicht vollkommen freies Spiel haben, unser gutes altes GG zu zerstören.
Wolfgang am 30. May, 2009 um 13:07
Hallo Franziska!
Ich wollte dir nur ein dickes Lob aussprechen, dass du den Mut gefunden hast, diese Petition einzustellen. Bei all den ganzen Anfeindungen hier von ganz offensichtlich dummen und uninformierten Menschen gehört schon eine gute Portion Rückgrat dazu, die Sache durchzuziehen. Lass dich von den Dummschwätzern, die dir womöglich noch pädophile Neigungen unterstellen, nicht unterkriegen. Die intelligente Hälfte der Internetgemeinde steht hinter dir. Und die Politik wird schon bald merken, dass sie nicht alles durchsetzen kann. Vor allem nichts, was sowieso ohne jeden Nutzen ist und nur dazu dient, den Bürger weiter transparent zu machen. Nieder mit der Zensur, es lebe das freie Internet!
Glaedir am 30. May, 2009 um 17:27
Moin,
Als ich zum ersten Mal von den geplanten Sperren hörte dachte ich mir: “Mist, aber was kann man schon dagegen machen!” Als ich dann von der Petition erfuhr, dachte ich noch: “Das ändert bestimmt auch nichts.”
Ich hab zuerst erwogen mitzuzeichnen, hab es dann aber vorerst gelassen, wegen der ganzen Daten, die der Bundestag da von einem haben will.
Schließlich habe ich doch mitgezeichnet, weil mich Theodor Freiherr von Nicht-Willhelm zu Guttenberg mit seinen Äußerungen zu den Mitzeichnern so unglaublich sauer gemacht hat. Mittlerweile habe ich auch alle in meiner Familie, die das Internet nutzen dazu überredet mitzuzeichnen.
Ich hätte nie gedacht, dass man sich bei der Politik und bei den Medien tatsächlich Gehör verschaffen kann, wenn man nur zahlreich genug auftritt.
Danke dafür!
Willy K. am 3. June, 2009 um 19:00
ich habe in der Morgenpost,ihren Spruch gelesen>>>die Befürworter der Netzsperren stellen sich selbst ein Armutszeugnis aus<<> ihr Verhalten<< zu hinterfragen.
Ich frage mich schon,ob Sie sich vorher auch so aktiv für die Prävention von Kindern oder für die Opfer eingesetzt haben,dann wäre vielen Kindern schon im Vorfeld geholfen worden.
Ich frage mich außerdem,was Sie persönlich von der ganzen Aktion haben??
Gruß Ranie
Ranie am 5. June, 2009 um 17:44
der Satz sollte oben heißen—-Frau Heine es ist doch so schön mit dem Finger auf andere zu zeigen,damit auch keiner auf den Gedanken kommt,mal das Verhalten von Frau Heine zu hinterfragen.
Gruß Ranie
Ranie am 5. June, 2009 um 17:56
Eure unermüdliche Panikmache bringt mich zur Weißglut! Wenn mit dem Gesetz verhindert werden kann das sich Pädophile ungehindert Zugang zu Anschauungsmaterial verschaffen können ist das erstmal vorrangig. Über Datenschutz kann man dann im Einzelnen immer noch Petitionen anstreben. Ich finde Euer Verhalten abscheulich egoistisch!
Wilko am 11. June, 2009 um 17:34
@wilko: siehst, das ist es doch! Es wird eben nix verhindert oder gehindert. Dieses Gesetz sorgt dafür, dass ein Mäntelchen darüber gebreitet wird. Darunter kann dann passieren, was will und Frau von der Leyen ist die Schützerin aller missbrauchter Kinder.
Et nutzt nix, täuscht Schutz nur vor, ist populistischer Unsinn und hebelt demokratische Mechanismen aus. So ein Gesetz will ich nicht.
Wilmer am 12. June, 2009 um 16:25
@ Wilmer
na ja mit dem Mäntelchen darüber breiten ist schon so eine Sache,vielleicht sollten sich da die Sperrengegner mal an die eigene Nase packen.
Schaut mal im Bundestagsforum unter((erste SPD- Politiker gegen Internetsperren und Zensur)) nach.Der Eintrag ist schon weiter hinten angesiedelt und lest mal die Kommentare dort.Dort wird auch ein Mäntelchen drüber gebreitet.
Ranie am 12. June, 2009 um 20:30
@Ranie
Ich sehe kein Mäntelchen, welches über den Beitrag gelegt wird. Weder weiss man, ob es sich um die besagte Person handelt (schliesslich werden Pseudonyme verwendet), noch wird man es verhindern können. Zum Glück leben wir noch in einem Staat, in dem jeder deutsche Bürger an demokratischen Verfahren teilnehmen kann und es egal ist, ob es sich um ein dummes, bildlesendes, kriminelles, intelligentes, weibliches, männliches etc. Mitglied dieser Gesellschaft handelt.
Oder sollen wir auf Demonstrationen verzichten, weil der schwarze Block häufig dafür sorgt, dass Demonstrationen eskalieren bzw. missbraucht werden?
Oder sollen wir auf die Wahl verzichten, weil irgendwelche Innenminister die Angst schüren, dass zur Bundestagswahl Anschläge geplant sind?
Desweiteren wo hat die Bundesregierung denn etwas gemacht?
Sie hat die Petition “Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben” von Norbert Denef abgelehnt! Hiermit hätte die Regierung ein Zeichen setzen können, hat sie aber nicht getan.
Online-Banking Phishingseiten werden innerhalb von 4 Stunden vom Netz genommen, KiPo-Seiten innerhalb von 30 Tagen laut einer Cambridgestudie, nur weil das BKA den offiziellen Weg geht und nicht die Provider anschreibt und ihnen mitteilt, dass KiPo vorhanden ist. ak-zensur und carechild haben bewiesen, dass es ohne weitere Probleme möglich ist!
Das alles ist nur Wahlkampfgetöse, um ein Zensurinstrument zu etablieren. Dabei werden die Schwächsten, die sowieso schon im Dreck liegen, ein weiteres Mal missbraucht.
Arno am 15. June, 2009 um 10:47
@Arno ich fühle mich nicht ein weiteres Mal missbraucht,ich gehöre zu den Opfern.Und jedes Opfer sieht es aus seiner Sicht,ich finde das alles getan werden sollte, um den anderen Opfern zu helfen und sei es auch nur als Anfang mit einem Stoppschild.
Meine Meinung!!!
Ranie am 15. June, 2009 um 13:27
Noch Mal vielen Dank, dass Du die epetition gestartet hast!
Ich bin erfreut, dass es mittlerweile mehr als 120.000 Unterzeichner gibt und wünsche mir sehr, dass es noch 150.000 Unterzeichner werden!
stecornized am 15. June, 2009 um 16:23
heute läuft die Mitzeichnungsfrist gegen die Sperren ab.
Bei Norbert Denef haben sich viele Opfer zusammen gefunden,um die Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof mit zu unterstützen.Wir würden uns freuen,wenn nun viele Menschen diese Beschwerde mit unterstützen würden.www.norbert.denef.com
Frau Gisela Pricken vom WkW startet eine Demo in Berlin.Die WEISSE DEMO.
Der Termin für die Demo ist der 20.November 09 der internationale Tag des Kindes und der Kinderrechte.
Wer mag und dies mit unterstützen möchte,die Mail-Adresse von ihr,könnt ihr bei Norbert Denef nachlesen.
Ranie am 16. June, 2009 um 10:48
Hallo Frau Heine, Sie wollen Verfasungsklsge einreichen.
wie kann ich Sie unterstützen.
Ich hatte die Pedition mitgezeichnet und ein paar Freunde dazu rumgekrieg, auch noch mitzuzeichen.
Gruß aus Erfurt
Lars Harder am 20. June, 2009 um 19:46
Also hin oder her. Populistisch oder nicht. Wenn es Kinderschändern erschwert wird sich Anschauungsmaterial zu besorgen ist das doch super. Capisce?
Wilko am 15. July, 2009 um 15:22