24. June, 2009

Stadtindianer

Der macht gleich nen offenes Feuer, baut ne Schwitzhütte & nen Wasserfilter aus Kiesel, denk ich mir und hoffe die Schaffnerin hält den Nadelstreifenmann von Stadtindianertaten ab. Er bildet sich nur, denke ich und schiele unverhohlen auf seinen Bildschirm. Er studiert sich hartnäckig durch den Nehberg Klassiker der Überlebensfibel in der rauen Wildnis. Ach so sehen die aus, die Eichhörnchen & Bären im Wald nach Steckdosen fragen. Da stehen sie in den Wäldern Nordbrandeburgs, grad aus ihren Geländewagenimitaten gefallen und erschrecken die Flora& Fauna mit Expetitionsausrüstung im Warenwert des Försters Jahresgehalts. Sie könnten sich ungesehen ins All schießen lassen und ein Notfallcamp in Krisengebieten ausrüsten, was sie im Zweifelsfall auch tun. Einwenig erinnert es an die moderne Gerätemedizin, der Apparat macht immer PIEP ob mensch es will oder nicht. Hier steuert die Ausrüstung noch selbst. Wer braucht schon Menschen, wenn das Teflon ruft.
Weißer Mann, großes Feuer … kichert’s in mir und ich befürchte Brandrodungen beim ersten Eintritt ins unbekannte Abenteuerland „Natur“. Kopfkino aus, Bahnhof Wannsee beendet die Matinee und ich halte demnächst die Augen nach Rauchzeichen im Forst offen oder der menschlichen Kanonenkugel in der Erdumlaufbahn.

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