Nie sind Fenster häufiger geputzt, als in Zeiten von Abschlußarbeiten. Nie sind lustige Taschenbuchausgaben der letzten 20 Jahre penibeler geordnet, als in Zeiten von Steuererklärungen. Nie sind Zeitungen ausgelesener, als in Zeiten von Malerarbeiten. Die Neigung, Ersatzarbeiten als Vorschub des Eigentlichen zu leisten, ist allgemein bekannt und sehr gern genutzt. Und auf dem Boden liegend Zeitung zu lesen ist wirklich besser als Überkopf Decken zu streichen.
Die Erkenntnis kommt mit dem Baumarkt. So steht es im großen Buch des Heimwerkers geschrieben.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben bei mir häufige Besuche des schwedischen Einkaufswürfels Schäden in der Wortvielfalt hinterlassen. Reduziert sich doch der möblierte Wortschatz auf Sofa mit Kleinstadtnamen, Regalen mit Männernamen und Kleinkram mit handlungsanzeigenden Worten. Gebraucht mensch diese in anderen Zusammenhängen oder Konsumtempeln führt es zur leichten Verärgerung des Fachpersonals oder eben einer gemeinsamen Geheimsprache.
Aber es gibt auch Perlen der Sprachdeutung, die fern des Elches ihren Ursprung haben. So der Allibert, dessen Aussehen mir bekannt, aber dessen Namen mir entfallen war. Im Grundprinzip folgt es der Bedeutungshoheit anderer Markennamen. Allibert war früher eine französische Ausstattungsmarke für Spiegelschränke und hat sich Stück für Stück (wenn auch nicht durch Formschönheit, doch aber durch Raumwunder) in die Badezimmer und den Sprachgebrauch geschlichen.
Zugegeben, ich mag diese Wort aufgrund seines Klangs und eigentlich den klobigen Spiegelschrank auch.
Deshalb: Liebe Leute, sagt häufiger mal Allibert! gern auch zu anderen Alltagsdingen, vielleicht setzt es sich ja durch.
Magnesiumspäne aus dunklem Schacht brachte der Holzklotz dem hohlen Püppchen als Herzensschatz. Ergriffen zog ein Seufzer durch’s Köpfchensvakuum & Luft. Drauf tat’s nen Knall. Lichterloh beide gleich in Flammen standen. Doch Eifersucht ist oft wie Stroh & in des Püppchens Vogelscheuch entbrannte Wut & Füllung. Das Ende ward dann Schutt & Asche & keinerlei Moral.
Da stehst’e, glotzt, starrst, kommst nicht weiter. Angekommen bist’e nirgens. Anschluß verpasst, kurz ausgesetzt, Rücklichter so schön. Der Wurm frißt dich von innen. Gedanken retten sich kaum. Schreiben lässt’e. Das Blog hält still. Machst doch eh waste willst. Mal seh’n was kommt.
Bittersüß der Nachtschatten,
der es lähmte.
Bedeckt durchs Unterholz
aus dem’s gelockt.
Gierte nach den reifen Früchten,
die’s so entrückt,
auf den Boden niederdrückt.
Aufgequollen der pelz’ge Körper,
der sich nun danieder streckt.
Fragt sich beim rüber gleiten,
wofür bin ich so elendig verreckt.
@cheeseslave @allthesepieces ea Send extensive mail to twitter to resolve problem of my tweets popping up all over. No clue whats happening. 1 week ago