So viel Sand und keine Foermchen!

In Ordnung – zwei Tage draussen am Meer mit Wind, Sonne und 29 Grad machen muede, sind aber jede Sekunde wert gewesen.

Auf unserer Haut liegt eine feine Salzschicht und ueberall an unserem Koeper findet sich grober Sand. Die Taschen sind voller Muscheln und auf der Nase liegt ein Sonnenbrand.
Die Reise zum Meer dauerte ca. 3 Stunden und fuehrte uns ueber die neue Bruecke bei Shanghai (die laengste Meerbruecke der Welt). Leider konnten wir nicht viel sehen, da selbst ueber der Bucht Nebel und Smog lag.

Von der eigentlichen Landschaft am Meer und die sie umringenden Berge konnten wir erst heute etwas sehen, wie gesagt Smog.
Das was dafuer am Meer und an den nicht bebauten Stellen an Landschaft und Doerflichen (ha ha, sind immer noch ein paar tausend pro Siedlung bzw. das ganze Land ist zersiedelt) zu sehen war, beeindruckte uns schon.

Noch mehr aber das gute Essen mit einer absonderlichen Speisekarte und dem Essen, was vorher noch ausgewaehlt werden konnte.
Aber was ist ein Ausflug ans Meer ohne Grillen und Zelten am Strand – nix!

Also haben wir das auch gemacht und riechen selbst noch nach dem Duschen (und ja, es war noetig) nach Feuer und Mueckensalbe.
Das gelbe Meer heisst so, weil es sandig und gelb ist. Das faerbt nicht ab, aber der Sand kraucht in jede Ritze (fuer alle die das jetzt wissen wollten).

Zwei Punkte muessen, sollen, duerfen noch gesagt werden: Feuerwerk in luftigen Hoehen und rostige Schiffe an Land.
Die Chinesen ballern gern viel und lustig vor sich hin. Gruende dafuer gibt es reichlich: Kindersegen, Heirat, Essen nicht angebrant, Mittag faellt nicht aus usw. Sie feuern auch tagsueber und mitten in der Nacht – egal … wir taten es auch. “Unser Mann in Hangzhou” besorgte so eine Hoellenkisten und wir erleuchteten den Nachthimmel. Feine Sache mit viel Bums dahinter.

Die Schiffe standen auch noch rum und wir fragen uns wer sie gebaut hat bzw. wer so wahnwitzig ist ein Haufen Schrott zusammenzuzimmern und dann auch noch auf hohe See zu schicken?

Ich fass es mal zusammen: Es war richtig fett und mal ein tolles Ausweichprogramm zur Stadt und ihren Sehenswuerdigkeiten

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