Fußnoten, Randbemerkungen und tausend Kilo Altpapier

„Diese Ausführung würde den Rahmen meiner Arbeit sprengen.“ – Gesagt, geschrieben und eine Fußnote von zwei Seiten aufgesetzt.

Es ist schon amüsant, wie die Erinnerungen an Bibliotheken, Berge von kopiertem Papier, Randnotizen, x verschiedene Ausführungen und Versionen ein und desselben Textes vor den Augen aufflackern, wenn Blutsverwandte ihre Diplomarbeit schreiben.

Da kann mensch abgeklärt wirken und weiß doch um die Schockwellen und Aussetzer beim Schreiben und Basteln.
Mitten im Sommer ist so eine Arbeit auch eine fiese Sache und die meisten Sonnenbrände gibt es auf den Schultern, wenn mensch seinen Kram im Park liest.
In seinem Kabuff sitzend wird die Haut blasser, die Augen größer und der Rest lichtempfindlich „Mein Schatz …“ tönt es aus der Kammer und der einzige Weg nach draußen ist der Weg zum Kühlschrank.
Der Körper sehnt sich nach Feierabendbier um vier und der Verstand sagt: NÖ!

Ach wie schön ist die Jugend im letzten Semester *gg*!

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