Tristesse geniessen können – Dull Day

 

An freien Tagen und mit einer gewissen Sehnsucht behaftet, entdeckt mensch die ausgekühlte graue Stadt auf morbide Art& Weise. Fernab ausgetretener Pfade sah ich gestern Teile von Kreuzberg und Neukölln, die im Tageslicht betrachtet eine angenehme Tristesse hinterließen und einen eigenen Soundtrack in meinem Kopf erzeugten. Die Wahrnehmung verändert sich auch mit den Menschen, die ein anderes Klientel sind, wenn ich um die Mittagsstunde mit verschiedenen U-Bahnen fahre und neue Strecken austeste oder einfach nur umherirre.
Dabei zog sich „Dull Day“ als Klangteppich durch die frühen Stunden und die Kälte kroch unter den Mantel und war doch so schön schaurig/traurig.

 

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